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Bützower Zeitung

17. Oktober 2017 | 11:43 Uhr

Bützow : Ferienspaß in der Miniaturstadt

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Heute geht das große Freizeitevent zu Ende / 30 Kinder erlebten abwechslungsreiche Tage

von
erstellt am 25.Aug.2017 | 05:00 Uhr

Die eine wohnt in Tarnow, die andere in Berlin-Marzahn. Und doch sind sie beste Freundinnen. Seit Montag sind Pauline und Luna wieder unzertrennlich. Die Neun- und die Elfjährige gehören zu den Teilnehmern des Feriencamps in der Bützower Miniaturstadt. Das findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt. Und das Interesse ist ungebrochen. „Schon jetzt wollen Eltern ihre Kinder für das nächste Jahr anmelden“, erzählt Birgit Czarschka, Vorsitzende des Fördervereins der Miniaturstadt. Der hat die fünf tollen Tage wieder organisiert.

Begeistert von dem Angebot sind nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern. Katja Preußler, die Mutter von Pauline, lobt jedenfalls die Organisatoren. „Das ist wirklich eine tolle Sache“, sagt die Tarnowerin. Sie und ihr Mann würden beide arbeiten, hätten selbst nur eine Woche Urlaub gehabt. Da seien sechs Ferienwochen lang. „Der Hort ist zwar auch da. Aber Pauline soll doch auch mal was anderes sehen“, sagt Katja Preußler. Vor drei Jahren hätte sich ihre Tochter beim Camp mit Luna aus Berlin angefreundet. Auch wenn sie sich ein ganzes Jahr nicht gesehen hätten, waren sie gleich wieder ganz dicke miteinander. Sie sei in den Ferien bei Oma und Opa in Bützow und die hätten sie beim Camp angemeldet, erzählt die kesse Berlinerin.

Die beiden Mädchen genießen wie alle anderen Kinder die unbeschwerte Zeit im Camp. Einmal mehr haben die Mitstreiter vom Förderverein ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Am Mittwoch ging es zum Beispiel in den Kamelhof in Sternberger Burg. „Es war ein toller Tag, zwar auch anstrengend, denn die Kinder mussten auch ein Stück laufen“, sagt Petra Kurt vom Förderverein. Aber dafür wurden die Kinder bei der Safari auf dem Kamelhof voll entschädigt. Sie erfuhren sehr viel und konnten die Tiere auch streicheln.

Los ging es am Montag gleich mit einem Sportfest. Hinzu kamen verschiedene Bastelangebote. So bekam zum Beispiel jedes der 30 Mädchen und Jungen ein schwarzes T-Shirt, was jeder bemalen konnte. Es wurden Insektenhäuschen und bunte Teelichter gebaut. Am Mittwochabend dann gab es einen gemeinsamen Abend mit den Eltern. „Es waren noch nie so viele Eltern dabei“, sagt Birgit Czarschka. Die Vereinschefin hatte zudem noch eine besondere Überraschung parat. Als es dunkel wurde, fuhr Poppe Gerken aus Zepelin mit einem Kremser vor und es ging quer durch die Stadt. „Irgendwann kurz vor halb zwölf waren dann auch die letzten eingeschlafen“, so die Vereinsvorsitzende. Denn auch eine Übernachtung gehörte zum Camp dazu.

Heute gehen nun die fünf erlebnisreichen Tage zu Ende. Katja Preußler lobt den Einsatz der vielen Ehrenamtler. „Das ist wirklich toll, was die hier leisten.“

Dazu gehören aber auch die ganzen Förderer des Kindercamps, ohne die ein solches Ferienangebot zu einem ganz geringen Eigenanteil nicht möglich sei. „Die Warnow-Klinik stellte zum Beispiel für zwei Tage Mittagessen bereit, einen Gutschein für Lebensmittel gab es vom Famila, Grillhänchen von Owi“, sagt Birgit Czarschka. Und es zeige sich, dass es wichtig sei, als Verein ein Netzwerk zu haben, sich auch untereinander zu helfen. Ein Beispiel: Beim Latzhosenduell in Neuendorf, das vom dortigen Kulturverein organisiert wird, unterstützte der Miniaturstadtverein mit Angeboten für Kinder. Und dort in Neuendorf kam Czarschka mit einer Mitarbeiterin der Ehrenamtsstiftung ins Gespräch. Die hatte schon viel von den Aktivitäten des Bützower Vereins gelesen und gehört, fragte, wie die Stiftung unterstützen könnte. Und so gab es jetzt 1000 Euro für das Kindercamp in Klein Bützow.

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