Bützow : Ferienkinder bändigen Drachen

Volle Kraft voraus: Die Mädchen und Jungen legen sich mächtig ins Zeug. Markus Göllnitz steuert das Drachenboot.
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Volle Kraft voraus: Die Mädchen und Jungen legen sich mächtig ins Zeug. Markus Göllnitz steuert das Drachenboot.

Mädchen und Jungen des Feriencamps des Fördervereins der Bützower Miniaturstadt paddeln auf dem Bützower See

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26. August 2016, 12:00 Uhr

Heute geht in der Bützower Miniaturstadt das einwöchige Feriencamp des Fördervereins zu Ende. Noch einmal werden die Mädchen und Jungen basteln und Pizza backen. „Und wir werden noch Wasserspiele anbieten bei dem herrlichen Wetter“, sagte Heike Woest gestern. Die Passinerin ist als Bundesfreiwillige bei der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (BQG) tätig und eine von sechs Betreuerinnen.

Bis zu 32 Kinder kamen seit Montag täglich in die Miniaturstadt, um abwechslungsreiche Ferientage zu verbringen. Gestern ging es zum Beispiel an den Bützower See. Dort hatte der Kanuclub zu einer Fahrt mit dem Drachenboot eingeladen. Der Verein ist einer von zahlreichen Partnern und Sponsoren, die dieses Feriencamp möglich machen. Immerhin ist es die vierte Auflage.

Der achtjährige Finlay ist zum ersten Mal dabei. „Ich bin schon öfter Kanu gefahren, doch mit dem Drachenboot noch nie“, erzählt der Schüler der 3. Klasse. Er trägt ein rotes Basecap mit seinem Namen auf dem Schirm. „Das haben alle am ersten Tag bekommen, damit die Betreuer auch wissen, wer wer ist“, erzählt Birgit Czarschka, Vorsitzende des Fördervereins. Luna aus Berlin nimmt zum zweiten Mal dieses Ferienangebot wahr. Sie besucht wie jedes Jahr im Sommer ihre Oma in Bützow. „Alle sind hier so nett und es gibt viele Aktivitäten. Das mach viel Spaß“, sagt die Neunjährige. Den hatte auch Pauline aus Tarnow bei der Wasserschlacht, wie sie verrät. „Mit Papa fahre ich zum Angeln und dann manchmal mit einem Boot“, erzählt die Achtjährige. Nun ist sie gespannt auf die Tour auf dem Bützower See.

Markus Göllnitz vom Bützower Kanuclub nimmt an diesem Tag das Steuer in die Hand. Bevor die Kinder ins Boot steigen, legt sich jedes eine Schwimmweste an. Dann greifen sich die Schüler die Paddel nehmen auf den schmalen Sitzen Platz. „Schön dicht an den Rand“, erklärt Göllnitz. So haben die Paddler mehr Druck und es sei auch für das Gleichgewicht im schmalen Drachenboot wichtig, erklärt der Kanute. Dann geht es los. „Eins, zwei, drei ...“, gibt Göllnitz den Takt vor. Schon setzt sich das lange Boot in Bewegung und gleitet über den Bützower See.

Als alle nach knapp einer Stunde wieder an Land sind, hat der Kanucklub noch eine besondere Überraschung. Ein Eis für alle. „Dafür möchten wir danke sagen“, so Birgit Czarschka.

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