Benitz : Familienglück mit der kleinen Lia

Franziska Mohsakowski und Töchterchen Lia sind in Benitz zuhause.
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Franziska Mohsakowski und Töchterchen Lia sind in Benitz zuhause.

Franziska Mohsakowski engagiert sich im Verein Miteinander Benitz-Brookhusen und träumt von einer Reise entlang der Westküste der USA

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07. April 2017, 21:00 Uhr

Sie ist jung, engagiert und fühlt sich wohl mit ihrer kleinen Familie in ihrem Heimatdorf Benitz: Franziska Mohsakowski. Die 30-Jährige ist als Technische Zeichnerin in einem Planungsbüro in Rostock tätig. „Zusammen mit meinem Partner David haben wir in Benitz ein Einfamilienhaus gebaut“, sagt Mohsakowski. Zum Familienglück gehört die gemeinsame Tochter Lia, „die unser Leben bereichert und uns auf Trab hält“.

Ehrenamtlich engagiert sich Franziska Mohsakowski im Vorstand des Vereins Miteinander Benitz-Brookhusen. Dort kümmert sie sich unter anderem um die Öffentlichkeitsarbeit. „Die Arbeit für und mit dem Verein bereitet mir sehr viel Freude, auch wenn es manchmal stressig ist. Am meisten freue ich mich im Jahr auf das Dorffest und das Erstellen der Vereinszeitung, die zweimal im Jahr erscheint“, sagt die Benitzerin. Einmal in der Woche besucht sie einen Töpferkurs im Ort. Während der Elternzeit habe sie außerdem das Nähen für sich entdeckt. Ein Hobby, das man auch zuhause ausüben kann. „Ich habe mir eine Nähmaschine angeschafft, mich viel über Techniken und Schnittmuster informiert. So ist schon das ein oder andere Kleidungsstück für die eineinhalbjährige Lia, aber auch Dekoration für das Kinderzimmer entstanden.“

Redakteurin Christina Milbrandt stellte der Benitzerin die 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
In Benitz. Zuhause in den eigenen vier Wänden, in unserem Garten auf dem Grundstück und im Garten meiner Eltern, die neben uns wohnen, fühle ich mich am wohlsten.

Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Dieses Ehrenamt möchte ich gar nicht ausüben. Ich weiß die Arbeit des Bürgermeisters und der Gemeindevertreter zu schätzen und bin mir sicher, dass sie versuchen, das Bestmöglichste für die Gemeinde zu tun. Ich bin kein Befürworter von Wohngebieten in Benitz, dennoch würde ich versuchen, im Ort Bauplätze zu schaffen, um einheimischen Jugendlichen die Chance zu geben, in Benitz sesshaft zu werden. Ich denke aber, dass dies ein schwerer Weg durch die Auflagen und Vorschriften von Behörden wird und finanziell wäre es wahrscheinlich auch ein Problem.


Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Zuhause, im Garten, im Gemeindezentrum am Kopierer und im Anschluss beim Verteilen der Flyer und der Vereinszeitung an den Briefkästen der Einwohner.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Das erste „große“ Geld habe ich in meinem Beruf als Technische Zeichnerin verdient.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Natürlich habe ich das erste Geld, wie viele andere Frauen wahrscheinlich auch, für Klamotten ausgegeben. Aber Geld für ein neues Sofa war auch noch über.

Was würden Sie gerne können?
Im richtigen Moment mal den Mund halten und nicht immer gleich das sagen, was ich denke. Mir geht es damit zwar besser, aber es ist nicht immer der richtige Weg.

Was stört Sie an anderen?
Pessimismus! Da sind mir die Optimisten lieber, obwohl ich mich eher zu den Realisten mit einem Funken Optimismus zählen würde.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Ich lache sehr viel und laut. Zurzeit am meisten über unsere kleine Tochter Lia, die uns stets und ständig zum Lachen und Schmunzeln bringt.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Da fällt mir so spontan gar nichts ein.

Wer ist Ihr persönlicher Held?
Meine Mutti und mein Papa, die mir in jeder Lebenslage mit Rat und Tat zur Seite stehen und mich und meine Familie in jeder Situation unterstützen würden.

Welches Buch lesen Sie gerade?
Buch? Lesen? Ich? – Absolut kein Hobby für mich. Trotzdem lese ich regelmäßig die Tageszeitung und meiner Tochter am Abend natürlich
auch eine Geschichte aus diversen Kinderbüchern vor.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Gezielt gibt es da keine. Aber wenn ich es schaffe, freue ich mich auf den Tatort am Sonntagabend.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Wenn es sich einrichten lässt, würde ich an beiden Veranstaltungen teilnehmen.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Am meisten würde ich mich über ein Treffen mit der Familie freuen, bei dem alle mal wieder, auch die aus der Ferne, an einen Tisch kommen. Das lässt sich leider selten für alle vereinbaren.

Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Deftige, deutsche Küche z. B. Schnitzel in allen Variationen und im Sommer Köstlichkeiten vom Grill.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Da gibt es kein spezielles Lied. Mir fallen zu vielen Liedern Erinnerungen und Anekdoten ein.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Das größte Geschenk für mich ist nicht materiell, sondern ein intaktes Elternhaus, ein Partner, der mich akzeptiert, wie ich bin, und eine gesunde Tochter zu haben.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Eine Rundreise entlang der Westküste der USA.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Puh! Da habe ich mir noch keine Gedanken drüber gemacht. Gibt es dann die Rente überhaupt noch? Naja, ich bin mir sicher, dass mir bis zum Jahr 2053 sicher noch etwas einfällt. Auf jeden Fall möchte ich mich auch zu den Rentnern zählen, die fit sind und niemals Langeweile haben. Vielleicht lese ich dann auch mal ein Buch.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Vielleicht unserer Vereinsvorsitzenden Antje Rädel, die ein echtes Organisationstalent ist, immer einen kühlen Kopf behält, nebenbei einen Fulltime-Job leistet und ein Familienunternehmen betreibt. Oder meinem Onkel Rainer Mohsakowski, der zwei führende Ehrenämter, Bürgermeister und Wehrleiter, in Benitz ausführt und sich durch diverse Aufgaben und die Bürokratie schlägt.

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