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Der Heisse draht : Falschparker in der Nachbarschaft

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Jörg Voß ärgert sich über nicht ordnungsgemäß abgestellte Autos im Neubaugebiet in Steinhagen

svz.de von
erstellt am 03.Dez.2015 | 18:20 Uhr

Jörg Voß steht in einer der Stichstraßen, die an den Neubaublocks in Steinhagen vorbeiführen. Nur wenige Menschen sind zu sehen, Autos sind Fehlanzeige. Doch die Momentaufnahme an einem Vormittag mitten in der Woche täuscht. „Ab Freitagabend und dann übers gesamte Wochenende stehen hier immer wieder Autos und blockieren den Weg“, erklärt Jörg Voß. Und das nicht nur zum Be- oder Entladen, sondern über Stunden.

Er habe auch schon mit seinem Bruder darüber gesprochen, der ist schließlich Bürgermeister. Dirk Voß, bestätigt, dass es den Ärger mit falsch geparkten Autos immer wieder gebe. Er habe auch schon mit der Verwaltung gesprochen. Doch der Handlungsspielraum sei eingeschränkt. Zumal die Gemeinden des Amtes Bützow-Land bereits vor Jahren entschieden haben, dass der Einsatz von Politessen nicht mitfinanziert wird.

Das bestätigt Klaus Rambow vom Ordnungsamt im Bützower Rathaus. Als Ordnungsbehörde sei man natürlich auch für Belange in den Dörfern zuständig. Jedoch habe der Amtsausschuss entschieden, dass man für die Politessen, die für den ruhenden Verkehr zuständig sind, keine Amtsumlage zahlen möchte. „Deshalb sind die Politessen auch nur im Stadtgebiet im Einsatz.“

Die Falschparker, speziell auch die in Steinhagen, seien aber kein neues Problem. In den zurückliegenden Jahren gab es immer wieder dazu Hinweise. „Wir haben es uns angeschaut. Und wenn wir jemanden erwischt haben, bekam der auch ein Bußgeldbescheid“, erzählt Rambow. Doch man sei keine Behörde, die rund um die Uhr im Einsatz ist.

Wer beobachtet, dass sich jemand nicht an das eingeschränkte Halteverbot in dieser Zone hält, wie für dieses Wohngebiet ausgewiesen, könne auch eine Anzeige machen, erklärt Klaus Rambow. Dann werde der Sache auf den Grund gegangen. Ansonsten bliebe die Möglichkeit, gerade an Wochenenden, die Polizei anzurufen. Doch dann müsste von den parkenden Autos eine ernsthafte Gefahr für den Straßenverkehr ausgehen. Die Polizei könne entsprechende Feststellungen treffen. „Die Anzeige landet dann bei uns auf dem Tisch“, so Rambow.

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