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Bützower Zeitung

24. November 2017 | 12:11 Uhr

Bützow : Fahrstühle und schnelles Internet

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Die Wohnungsgenossenschaft Bützow hat viele Pläne für die kommenden Monate

von
erstellt am 07.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Der Einbau von Fahrstühlen und eine schnelle Internetverbindung, das sind unter anderem die Vorhaben der Wohnungsgenossenschaft Bützow für die kommenden Monate und Jahre, sagt Geschäftsführer Alexander Jonda. Das Wohnungsunternehmen feierte gerade sein 60-jähriges Bestehen (SVZ berichtete). Dabei wurde nicht nur ein Blick zurückgeworfen, sondern auch nach vorne geschaut.

Die Anforderungen an das Unternehmen verändern sich ständig, das habe auch mit den sich ständig veränderten Standards zu tun, sagt der Geschäftsführer. Nach der Wende stand zunächst die Sanierung des Wohnungsbestandes im Mittelpunkt. „Wir haben mittlerweile einmal alle Blocks durchsaniert“, sagt der Geschäftsführer. Insbesondere wurden die Heizungen auf den modernen Stand gebracht. Auch die Fenster seien einmal komplett gewechselt worden. Anders verhalte sich das bei den Bäder. Das erfordere einen enormen Aufwand, bringe Kosten von bis zu 20 000 Euro mit sich. „Mancher möchte das auch gar nicht“, sagt Alexander Jonda. Deshalb erfolge die Sanierung immer nur, wenn eine Wohnung freigezogen werde.

Die Ansprüche ans Wohnen steigen aber auch. So werde immer häufiger die Frage nach einem Fahrstuhl gestellt. Die Genossenschaft habe deshalb ein Planungsbüro beauftragt, entsprechende Arbeiten vorzubereiten. „Wir können aber noch nicht sagen, wo und wann wir das umsetzen“, sagt der Geschäftsführer. Bereits konkret seien die Pläne zur Bereitstellung für ein schnelles Internet. „Wir bieten Kabelfernsehen an. Und in diesem Zusammenhang werden wir ab 2019 auch eine schnelle Datenleitung bereitstellen können“, so Jonda. Bereits vorher kräftig investieren möchte die Genossenschaft in ihre Wohnungen im Karl-Marx-Viertel. Dieses Quartier werde immer ein wenig abgehängt, sagt Aufsichtsratsorsitzende Annelore Köpcke. Das solle geändert werden. Unterstützung erhoffe sie sich dabei auch vom öffentlichen Personennahverkehr. „Nur alle Stunde hält dort der Stadtbus“, sagt sie. Eine besser Infrastruktur trage aber auch zur Erhöhung der Attraktivität von Wohnraum bei, so Annelore Köpcke. Die Genossenschaft selbst sieht sich gut aufgestellt. Dazu trage auch eine durchschnittliche Miete von 4,55 Euro je Quadratmeter bei.

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