zur Navigation springen
Bützower Zeitung

18. Oktober 2017 | 15:07 Uhr

Kunst Offen : Etwas in den Köpfen bewegen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Zur Aktion „Kunst Offen“ laden wieder zahlreiche Kunstschaffende in der Region Interessierte in ihre Ateliers, Werkstätten und Galerien

von
erstellt am 11.Mai.2016 | 05:00 Uhr

Am kommenden Pfingstwochenende öffnen 98 Künstler und Ateliers im Landkreis ihre Türen. Wegweiser zu den Ateliers, Galerien, Kunstwerkstätten und Künstlern ist ein gelber Schirm. „Wir machen das jetzt schon das sechste Mal“, sagt Künstlerin Ursula Banse aus Eickhof. Sie freut sich, dass Kunstineressierte die Möglichkeit haben, einen so vielfältigen Einblick zu bekommen. „Es ist wunderschön, dass es so viele Kreative in Mecklenburg-Vorpommern gibt“, sagt sie.

„Kunst Offen 2016 zeigt, wie vielfältig die Künstlerlandschaft in unserem Landkreis ist. Das ist die ideale Gelegenheit für eine Landpartie mit anregenden Zwischenstopps“, sagt Landrat Sebastian Constien.

Töpfer, Textilkünstler, Maler, Bildhauer, Schmuckdesigner, Fotografen und viele mehr – die Auswahl ist groß und die Eindrücke sind vielfältig. „Kunst offen ist eine Entdeckungsreise durch unseren Landkreis, denn vom Salzhaff bis in die Mecklenburgische Schweiz und von Graal-Müritz bis Krakow am See sind Orte in allen Regionen dabei.“ Rund um Bützow öffnen Kunstschaffende unter anderem in Rosenow, Penzin, Zernin, Kurzen Trechow aber auch in Eickhof ihre Türen. „Bei mir gibt es Malerei – Hauptsächlich mit Buntstiften und Pastellkreide“, verrät Ursula Banse, was Besucher erwartet. Das Ergebnis ihrer Arbeit sind sehr farbige, abstrakte Bilder, in denen sie häufig ernste Themen aufgreift und verarbeitet. So handeln ihre Bilder von Vergänglichkeit, zeigen Menschen die sich um des Geldes Willen am Euro verbiegen oder stellen Isolation von Menschen dar. Auch Religion hat sie ein Werk gewidmet und malte ihre Botschaft: „Wenn alle ein bisschen aus ihrer Schublade herauskämen, wäre die Welt viel schöner“, so die Künstlerin. Zahlreiche Bilder werden von Gedichten Bernd Grüglers begleitet.

„Wir wollen in den Köpfen ein bisschen was bewegen“, meint Banse weiter. Die ehemalige Lehrerin hat bereits viele Ausstellungen mit ihren großformatigen Bildern gemacht. Doch im heimischen Idyll wird der Platz dafür bereits knapp. „Jetzt bin ich dabei, große Ausstellungsräume zu suchen.“

Gänzlich hat sie das Lehrerdasein aber nicht an den Nagel gehängt. Alle zwei Wochen malt sie mit den Kindern im Bützower Hort. „Das macht sehr viel Spaß“, schwärmt sie über die „kleinen kreativen Leute.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen