zur Navigation springen
Bützower Zeitung

21. August 2017 | 17:57 Uhr

Bützow : Erste Mauern sind gefallen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Ersten Teil der Schadstoffsanierung geschafft. Mehrere Gebäude auf Möbelwerksgelände abgerissen. Nun geht es an die Produktionshallen.

Bützow  Auf dem Abriss-Gelände der früheren Möbelwerke von Bützow sind die ersten Mauern gefallen. „Der erste Teil der Schadstoffsanierung ist so gut wie abgeschlossen.  Mitte nächster Woche kommt ein Spezialgerät aus  Berlin, damit  den Produktionshallen zu Leibe gerückt werden kann“, sagt Projektbetreuerin Manuela Hamann vom DRK-Kreisverband Bützow.

 Schon jetzt  hat die Teterower Abrissfirma Lenuweit die ersten Gebäude dem Erdboden gleichgemacht. „Wir haben die Garagen auf dem Gelände und mehrere kleinere Gebäude abgerissen und die Betonsohle im gesamten Außenbereich gehämmert, so dass der Beton nur noch aufgenommen und dann zerkleinert werden muss“, sagt Firmeninhaber  Roberto Lenuweit. Das frühere Heizhaus steht noch. „Da muss erst die Fernwärme abgeklemmt werden“, so Lenuweit. Seine Kollegen sind zurzeit mit zwei Baggern im Einsatz. „Nächste Woche kommt noch ein Kettenbagger dazu“, so der Firmenchef. Dann geht es an die großen Produktionshallen. Dabei arbeitet sein Unternehmen mit der Schadstoffentsorgungsfirma   Lehwald aus Schwaan Hand in Hand. Weil beim Abriss der Hallen besonders viel Staub aufgewirbelt wird, wird eine spezielle  Schadstoffschleuse eingesetzt.

Erst später, wenn alles abgerissen ist, kommt eine Recyclinganlage auf das Gelände. In ihr wird das Abbruchmaterial  geschreddert, so dass es für den Unterbau beim Straßenbau weiter verwendet werden kann.

Überhaupt ist das Ziel, alles Abbruchmaterial – außer dem schadstoffbelasteten – einer Wiederverwendung zuzuführen. So betont es Toralf Meyer vom Ingenieurbüro IAB Raben Steinfeld. Gemeinsam mit seinem Kollegen ist er für die gesetzlich vorgeschriebene Überwachung der Arbeitssicherheit  auf dem Abrissgelände zuständig. Nach einem Blick auf die Arbeiten vor Ort und einem Gespräch mit  Günter Elie von der Firma Lenuweit übergab er gestern den Sicherheits- und Gesundheitsplan für das Objekt. „Darin sind alle Gefährdungen, die beim Abriss anfallen können, und die Maßnahmen zu deren Verhinderung aufgeführt“, erläutert Meyer.

Noch nicht ganz geklärt ist, wie der 35 Meter hohe  Schornstein abgerissen werden soll. „Wir loten zwei Varianten aus: entweder sprengen oder abtragen“, sagt Roberto Lenuweit.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen