Zernin : Erste Grünkohlkönigin im Amt

Grünkohlkönigin Janett Röse mit Amtsvorsteher Eckhard Krüger (Mitte) und Küchenmeister Ralf Schröder.  Fotos: Frank Liebetanz
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Grünkohlkönigin Janett Röse mit Amtsvorsteher Eckhard Krüger (Mitte) und Küchenmeister Ralf Schröder. Fotos: Frank Liebetanz

Schätzfrage: Wie viel Gemüse hat Frank Schröder für die Gäste verarbeitet? Ehepaar Röse war am dichtesten dran

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11. Februar 2018, 21:00 Uhr

Die GroKo in Berlin möge nicht jedem schmecken, meinte Alleinunterhalter „Manni“ am Samstag, aber garantiert das „GroKo“, nämlich das „Große Kohlessen“ Frank Schröders. Das Amt Bützow hat nun erstmals eine Grünkohlkönigin: Janett Röse beantwortete die Schätzfrage am besten und erhielt am Samstag dafür Titel, Urkunde und Pokal.

Gefragt hatte Amtsvorsteher Eckhard Krüger nach der Menge des Grünkohls in Gramm, die Küchenmeister Ralf Schröder vom Pfarrhof Zernin für die Gäste am Samstagmittag verarbeitet hatte.

„26 520 Gramm“ hatte Janett Röse auf einen Zettel geschrieben, ihr Mann war ein paar Gramm weiter entfernt. Dritter wurde Andreas Pasternack, der 26 000 Gramm geschätzt hatte. Bei der Bekanntgabe der Siegerin verwies Krüger auf die große Spannbreite der abgegebenen Schätzungen – sie reichten „von 4400 und noch was bis zu 77 000 Gramm.“

Etwa 60 Gäste waren zu der Veranstaltung im Pfarrhof Zernin gekommen, darunter auch Christian Grüschow, Bürgermeister der Stadt Bützow, mit seiner Frau. In der Zerniner Pfarrscheune ist zum fünften Mal der Grünkohlkönig des Amtes Bützow-Land gekürt worden. Verantwortlich ist für diese kulinarische Veranstaltung der Förderverein Zerniner Kircheninitiative unter der Schirmherrschaft des Amtsvorstehers.

Zunächst hatte der Zerniner „Manni“ Stein mit Gitarre und Gesang die Gäste mit dem Mecklenburg-Lied erfreut. Nach einem Witz forderte er alle zum Schunkeln auf: Der „Schneewalzer“ war angesagt. Mit „Muss I denn“ beendete erseinen Kurzauftritt.

Warmes Brot, körniger Senf aus seiner eigenen Manufaktur und Grünkohlpesto standen als Opener auf den Tischen. Zu Jazz-Klängen lud Schröder anschließend die Gäste ein, sich am warmen Buffet zu bedienen. Man könne von beiden Seiten zulangen, sagte er. In der Mitte stehe der Grünkohl, den er mit Senf, Sahne, Speck und Zwiebeln zubereitet habe. Daneben seien kleine Mecklenburger Kartoffeln mit Salz und Rohrzucker zu finden, selbst gemachte Bremer Pinkel-Wurst aus Hafergrützwurst mit Speck, kleine Buletten und gerösteter Schinken.

Als Dessert kündigte der Wirt Eis an. Ute Seidler sammelte nach dem Hauptgang die Zettel ein und sichtete sie gemeinsam mit dem Amtsvorsteher.

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