20 Fragen : Er träumt vom Hamburg-Marathon

Laufen ist eines seiner Hobbys: Bernd Kienappel ging beim beim 11. Büwo-Citylauf über die 10 Kilometer an den Start.
Laufen ist eines seiner Hobbys: Bernd Kienappel ging beim beim 11. Büwo-Citylauf über die 10 Kilometer an den Start.

Bernd Kienappel hat viele Interessen: Der Warnower ist Hobbyläufer, Linedancer und engagiert sich im Förderverein der Miniaturstadt Bützow

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23. September 2017, 15:00 Uhr

Vielseitigkeit könnte Bernd Kienappels zweiter Vorname sein. Der 43-jährige Warnower engagiert sich in der Region in vielen Bereichen. So ist er seit 2007 unter anderem im Förderverein Miniaturstadt Bützow aktiv. Dort war er seitdem an der Durchführung vieler Veranstaltungen beteiligt. „Außerdem bin ich seit zehn Jahren in einer Linedance-Gruppe in Bützow aktiv. Zuletzt sah man uns auf dem Stadtfest“, erzählt er. Das dritte Hobby von Bernd Kienappel ist das Laufen. Seit mehr als einer Dekade betreibt er den Sport aktiv. „Pro Jahr nehme ich einige Male an einem Volkslauf in der Region teil. Deswegen habe ich mich auch gefreut, dass es nach einigen Jahren wieder den Citylauf in Bützow gegeben hat. Ich hoffe, er wird wieder zur Tradition.“ Darüber hinaus ist Bernd Kienappel, der als Sachbearbeiter im Rechnungswesen bei der Schwaaner Fischwaren GmbH „Sywan“ tätig ist, gern in der Natur und auch das Lesen bereitet ihm Freude, erzählt er.

SVZ-Redakteur Ralf Badenschier stellte Bernd Kienappel die 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Ich bin gern zu Hause oder im Warnow-Mildenitz-Durchbruchtal zwischen Klein Raden und Groß Gömow.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Nichts, ich bin mit der Arbeit von Bürgermeister und Gemeindevertretung zufrieden. Ich habe Respekt vor der ehrenamtlichen Arbeit und weiß, es ist bei den knappen Kassen in den Kommunen nicht leicht, alle notwendigen Arbeiten und Projekte zu realisieren.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
In der Woche trifft man mich auf der Arbeit bei der Schwaaner Fischwaren GmbH „Sywan“. Ansonsten zu Hause, beim Joggen, Radeln und Wandern in der Natur rund um Warnow, am Mittwochabend im „Casa“ beim Linedance und bei Veranstaltungen in der Miniaturstadt Bützow.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Das erste Geld habe ich beim Kartoffeln sammeln und Rüben hacken verdient. Ich denke, wie die meisten Kinder und Jugendlichen auf dem Dorf. Wir sind mit der Familie und mit der Schulklasse raus aufs Feld
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Von dem Geld habe ich ein Radio mit Kassettenteil gekauft. Es hat damals viel Geld gekostet, aber besitzt auch eine lange Haltbarkeit. Damit höre ich auch heute noch, nach 30 Jahren, Musik.
Was würden Sie gerne können?

Ich würde gern ein Instrument spielen können.
Was stört Sie an anderen?
Jeder Mensch hat seine kleinen und größeren Schwächen. Wenn jemand sich aus einer Situation immer die negativen Seiten heraussucht, stört mich das schon etwas.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Ich traf in dieser Woche einen Igel auf der Dorfstraße, der dann auf seinen kurzen Beinchen davon„raste“. Das sieht immer sehr possierlich aus, einen Igel zu beobachten.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich nasche manchmal zu viele Süßigkeiten. Außerdem war ich am vergangenen Wochenende an zwei Abenden mit der Linedance-Truppe unterwegs und bekam dadurch deutlich zu wenig Schlaf.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Für mich sind die Menschen Helden, die sich beruflich und im Ehrenamt für andere
engagieren. Ich nenne stellvertretend für viele die Pflegekräfte, Feuerwehrleute oder Seenotretter.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich lese momentan das Buch „Lauf oder stirb“ von dem spanischen Ultraläufer Kilian Jornet. Der martialisch anmutende Titel verdeutlicht seine große Leidenschaft für den Extremsport in den Bergen. In dem Buch berichtet er über einige seiner größten und schwersten Ultraläufe und seine Erfahrungen dabei.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich schaue oft das Nordmagazin und Reportagen im NDR über Land und Leute und die Natur- und Tierwelt. Dazu schaue ich oft auch Sportsendungen und ab und zu einen Krimi, wenn er auch eine humorige Seite hat, wie zum Beispiel Inspector Barnaby.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevaisfeier oder bei einem Fußballspiel?
Man trifft mich eher bei einem Fußballspiel, noch häufiger aber bei einem Volkslauf in der Region.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Einen Favoriten habe ich dabei nicht. Ich freue mich aber, wenn ich Menschen mal wieder treffe, mit denen ich einen Teil meines Lebens verbracht habe, sei es aus der Schulzeit, dem Studium, von verschiedenen Arbeitsstellen oder aus der Freizeit.
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Ich koche selten, aber dann deutsche Gerichte. Wenn ich esse gehe, dann esse ich auch gern mal ausländische Küche.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Mir fällt kein konkretes Lied ein. Da ich gern und viel Musik höre, gab es in verschiedenen Situationen gerade dann ein Lied, das passend war. Da gibt es mehrere, ich will mich nicht auf ein Lied festlegen.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Zu Weihnachten l989 bekam ich von meiner Schwester eine Musikkassette von Marius Müller-Westernhagen geschenkt, das Album „Halleluja“. Es war meine erste „Westkassette“ und ich wurde in der Folgezeit ein großer Fan des Musikers.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Als Hobby-Läufer denke ich daran, bei einem großen Stadt-Marathon zu starten, wie zum Beispiel in Hamburg oder Berlin oder auf dem Rennsteig zu laufen oder zu wandern. Und vielleicht doch noch versuchen, ein Instrument zu lernen.
Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Bis dahin ist es noch eine Weile, da habe ich noch keine Pläne. Ich hoffe, dass ich dann noch gesund und fit bin.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Es gibt in unserer Region viele interessante Menschen, die im Beruf ihre Frau oder ihren Mann stehen oder im Ehrenamt die Region gesellschaftlich oder kulturell bereichern.

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