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Bützower Zeitung

20. September 2017 | 09:39 Uhr

Bützow : Engagement in Laufschuhen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Zum zweiten Mal sammeln Bützower Gymnasiasten mit einer großen Aktion Spenden für einen guten Zweck

von
erstellt am 19.Jul.2017 | 05:00 Uhr

Gesellschaftliches Engagement durch sportliche Betätigung – darum ging es beim gestrigen Lauf gegen Hunger des Bützower Gymnasiums. Auf einer abgesteckten Strecke rund um das Schulgebäude starteten die Schüler, motiviert von der Aussicht, möglichst viel Geld für den guten Zweck zusammen zu bekommen. Die Spenden sollen an die „Aktion gegen Hunger“ und ein Waisenhaus in Indien gehen. Ein Teil soll außerdem für schulische Aktivitäten verwendet werden.

Organisiert wurde der Lauf gegen Hunger von Pia Marie Fellner und Lea-Sophie Mylius. Auf Anstoß des Schulsozialarbeiters Uwe Kranz, der nach dem Erfolg des ersten Spendlaufs nach dem Tornado wieder eine ähnliche Aktion starten wollte, machten sich die Neuntklässlerinnen daran, ihre Mitschüler dafür zu begeistern. „Es hat uns viel Spaß gemacht, auch wenn es manchmal anstrengend war, alles zu organisieren“, erzählte Pia Marie Fellner. Im Vorfeld haben die Schülerinnen Flyer in der Stadt verteilt und Sponsoren geworben.

Ihre Engagement stieß auf regen Zuspruch. So fanden sich am Ende zahlreiche Sponsoren, die die Schüler mit einer Spende unterstützten. Beteiligt haben sich regionale Unternehmen, aber auch Eltern und Großeltern. „Manche haben einen festen Betrag gespendet, andere haben eine Summe pro gelaufenen Kilometer festgelegt“, berichtete Lea-Sophie Mylius. So hat die Bützower Wohnungsgesellschaft (Büwo) 5 Euro pro Kilometer in Aussicht gestellt, maximal 150 Euro konnten die Schüler erlaufen. Die von dem Unternehmen gesponsorten Schüler fühlten sich besonders motiviert: „Sie wollen jetzt natürlich auch die 30 Kilometer schaffen, um die Höchstsumme zu erlaufen“, sagte Schulleiterin Birgit Samland kurz nach dem Start der ersten Truppe.

Die Laufstrecke war einen Kilometer lang, nach jeder geschafften Runde bekamen die Schüler einen Stempel, damit am Ende nachvollzogen werden konnte, wer wie viel gelaufen ist.

Sie freue sich, dass sich an der Aktion die gesamte Schule beteilige, so Birgit Samland. „Jede Klasse hat eine Aufgabe übernommen.“ Wer nicht mitlief, betreute zum Beispiel einen von verschiedenen Ständen, die auf dem Schulhof aufgebaut waren. Die Achtklässlerinnen Jessica Rusch, Annabelle Dietrich, Nele Flissakowski und Leonie Schütt verkauften an ihrem Stand zum Beispiel Getränke und vertraten damit ihre Jahrgangsstufe.

Für Sozialarbeiter Uwe Kranz, der in der Zehn-Kilometer-Gruppe mitlief, stand schon am Anfang fest, dass die Schüler ihre Sache richtig gut gemacht haben. „Es ist unglaublich, was bei so einer Aktion alles organisatorisch bedacht werden muss. Da können die Organisatoren stolz auf sich sein.“

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