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Bützower Zeitung

23. Oktober 2017 | 06:25 Uhr

Schwaan : Einsatzzentrale auf vier Rädern

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schwaan nehmen neues Einsatzfahrzeug offiziell in Besitz.

von
erstellt am 14.Jan.2017 | 05:00 Uhr

„Was Sie hier sehen, ist ein Unikat“, sagt Falko Maier von der Rostocker Filiale der Firma Sortimo. Mit Schwaans Wehrführer Maik Baun sowie Maik Neitzel, Bereichsleiter der Fahrzeug- und Karosseriebau Parkentin GmbH, sitzt er im neuen Einsatzleitwagen der Freiwilligen Feuerwehr Schwaan. Rund 62 000 Euro hat die Stadt Schwaan dafür in die Hand genommen. Bis die Blauröcke das neue Fahrzeug in Besitz nehmen konnten, war es aber ein langer Weg.

Ausgelassene Stimmung herrschte am Donnerstag im Feuerwehrgerätehaus. Zur feierlichen Übernahme des neuen Einsatzwagens waren nicht nur die meisten der gegenwärtig 37 aktiven Kameraden gekommen, sondern auch Stadtvertreter und Vertreter von anderen Wehren des Amtes. Denn auch die werden davon mit profitieren. Nachdem Schwaans Bürgermeister Mathias Schauer (UWS) den Schlüssel noch einmal ganz offiziell an Maik Baun übergeben hatte, erinnerte der Wehrführer an die vielen Hürden auf dem Weg bis zu dieser Feierstunde.

Bereits 2011 forderten die Lebensretter im Ehrenamt ein neues Auto. „Unser damaliger Mannschaftstransportwagen kam geradeso noch durch den TÜV“, sagt Maik Baun. Doch zwei Jahre später musste das Auto dann ausgemustert werden, weil es nach 27 Jahren nicht mehr den Sicherheitsanforderungen entsprach. Erneut startete die Wehr einen Anlauf. Doch die Stadtvertreter gaben kein grünes Licht, „weil die Haushaltsmittel fehlten“, blickt der Wehrführer zurück. Also peilte man ein gebrauchtes Auto an. Auch ein altes Polizeiauto sollte umgebaut werden. Doch auch diese Varianten zerschlugen sich. Dann, endlich, 2015 machten die Stadtvertreter den Weg für einen Neuwagen frei, so Baun.

Mit Autoverkäufer Bert Ladwig und den Ausrüstern wurde dann ein speziell auf die Bedürfnisse der Schwaaner Wehr zugeschnittenes Fahrzeug zusammengestellt. Die Kosten wurden nicht nur von der Stadt, sondern zu einem Teil auch vom Förderverein der Feuerwehr getragen. Der hatte in den zurückliegenden Jahren von Privatpersonen und Firmen Spenden eingeworben. 7500 Euro steuerte der Verein nun mit bei.

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