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Bützower Zeitung

18. November 2017 | 22:50 Uhr

bützow : Einsatz für neue Bäume

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Dank einer Spendenaktion des Bauernverbandes und der Büwo können 14 Bäume gepflanzt werden

svz.de von
erstellt am 09.Dez.2015 | 16:18 Uhr

Bützow wird wieder grüner: Mithilfe eines Spendenaufrufs durch den Bauernverband Bützow kamen insgesamt 4300 Euro zusammen. Mit dem Geld konnten 14 Jungbäume gekauft werden, die nun in der Stadt verteilt ihren Platz finden sollen. Seit gestern stehen die ersten Bäume im Leninring.

„Wer Bützow kennt, weiß, dass die Stadt eigentlich grün war“, sagte Manfred Bissa, Vorsitzender des Bauernverbandes Bützow. Doch mit der Verwüstung durch den Tornado habe sich das Stadtbild verändert. „Ein Gebäude kann man wieder aufbauen, aber einen alten, umgekippten Baum nicht retten oder heilen“, sagte Monika Gräning, Geschäftsführerin der Bützower Wohnungsgesellschaft (Büwo). Um der Natur in Bützow wieder eine Chance zu geben, beteiligten sich insgesamt 18 Betriebe und Einzelpersonen an der Aktion. Neben Mitgliedern des Bauernverbandes trugen – animiert durch die Büwo – Kabel Deutschland und die Provinzial-Agentur von Ina Blank in Bützow ihren Teil dazu bei. „Es ist uns wichtig, nicht immer nur zu verhandeln, sondern auch da zu helfen, von Not am Mann ist“, sagte Frank Hönisch von Kabel Deutschland.

Bereits am Tag des Tornados halfen die Bauern der umliegenden landwirtschaftlichen Betriebe bei den Aufräumarbeiten mit ihren technischen Gerätschaften mit. „Wir fühlen uns mit der Region sehr verbunden. Doch solch ein Ereignis lässt einen noch stärker zusammenwachsen“, so Bissa.


Bauern wollen mitbestimmen


Dem Verband sei es wichtig gewesen, bei der Unterstützung für die Stadt selber mitbestimmen zu können, so Katrin Kauer, Geschäftsführerin des Bauernverbandes. „Deswegen starteten wir unsere eigene Aktion und traten mit unserem Plan an die Büwo heran.“ So einigten sich die Aktionspartner auf eine Bepflanzung am Leninring sowie in der Schlossstraße und am Schlossplatz.

Im Lenrinring wurden nun die ersten Rotdorne gepflanzt. Weitere Baumarten sind noch Kugelahorn, Japanische Zierkirsche, Zieräpfel, Blutpflaume, Elsbeere, Amberbaum und Blutbuche. Die Bäumen haben einen Durchmesser von bis zu 18 Zentimetern und wiegen bereits rund 80 Kilogramm.

„Wir hoffen, für die nachhaltige Pflege der Bäume die umliegenden Anwohner für eine Patenschaft gewinnen zu können“, sagte Monika Gräning.

In seiner Rede endete Bissa mit den Worten „Wir wünschen den Pflanzen ein langes Leben und immer einen Schluck Wasser unter dem Baum.“ Dann nahmen Mitglieder des Bauernverbandes die Spaten in die Hand, um die Bäume einzusetzen. Mit vereinten Kräften hoben sie die Pflanzen an, setzten sie in ein Loch und bedeckten die Wurzel mit Erde.

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