zur Navigation springen
Bützower Zeitung

24. November 2017 | 17:57 Uhr

20 Fragen : Einmal plaudern mit Bill Gates

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Erste Erfahrungen im Geldverdienen machte Landwirt Eckhard Meiners schon in sehr jungen Jahren / Heute wünscht er sich genug Zeit, um die Welt zu erkunden

von
erstellt am 11.Mär.2017 | 12:00 Uhr

Langeweile hat Eckhard Meiners nie. In seinem Landwirtschaftsbetrieb in Horst fällt immer viel Arbeit an. Übernommen hat der 50-Jährige, der ursprünglich von der Nordseeküste stammt, den Hof 1991. Seitdem hat sich der dreifache Vater nicht nur auf den Beruf konzentriert, sondern auch politisch eingebracht. Als Bürgermeister von Parkow hat er die Fusion der Ortsteile Parkow und Horst federführend mitgestaltet, erzählt er. Außerdem hat sich der Landwirt schon im Kirchengemeinderat engagiert. In Bützow ist Meiners als Mitglied der Stadtvertretung bekannt. Redakteurin Christina Milbrandt stellte ihm die 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

Auf dem Hof.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?

Ich bin mit unserem Bürgermeister sehr zufrieden. Er geht vieles an und ich versuche, ihn an allen Stellen zu unterstützen. Was mich allerdings ärgert, ist die Sache mit der Internetverbindung...
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Auf dem Hof oder im Büro.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mein allererstes Geld habe ich schon im Alter von etwa fünf Jahren verdient. Wenn ich bei meiner Oma eine Karre voll Sand geschippt hatte, gab es 50 Pfennig.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Von dem Geld habe ich mir damals Eis gekauft. Das gab es bei der Nachbarin meiner Oma. Vom etwas später verdienten eigenen Geld habe ich mir mein erstes Moped gekauft.
Was würden Sie gerne können?
Was ich immer können wollte, war fliegen. Das habe ich letztes Jahr umgesetzt, ich habe meinen Schein gemacht. Was ich auch gern können würde, wäre singen und musizieren. Das kann ich überhaupt nicht.

Was stört Sie an anderen?

Ich habe ein Problem damit, wenn Leute vorschnell ein Urteil abgeben. Es ist mir lieber, es wird vorher nachgedacht.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Ich lache viel, vor allem über Witze.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich versuche heutzutage, nicht mehr so unvernünftig zu sein. Früher habe ich viel Quatsch gemacht, aber jetzt habe ich auch schon Angst um die eigene Gesundheit.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Wen ich oft zitiere, ist Otto Waalkes. Aber ein richtiger Held ist er eigentlich nicht. So etwas habe ich gar nicht.
Welches Buch lesen Sie gerade?

Bücher lese ich gar nicht.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Fernsehen schaue ich sehr selten. Früher habe ich regelmäßig die Tagesschau gesehen, aber das schaffe ich nicht mehr. Dass das Bedürfnis danach nicht mehr so groß ist, liegt vielleicht auch daran, dass man sich heute im Internet über alles informiert.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Bei keinem von beiden. Mich interessiert eher Handball.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Spontan würde mir da nur Wladimir Putin einfallen. Das soll aber nicht meine politische Haltung widerspiegeln, ich habe mich einfach schon von Klein auf für Russland interessiert. Wer mich auch reizt, sind Leute wie Bill Gates. Ich würde gern herausfinden, was ihn so erfolgreich macht und ob man sich etwas abschauen kann.
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Wenn ich koche, gibt es höchstens Rühr- oder Spiegeleier.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Meine liebsten Songs sind von Marius Müller-Westernhagen. Aber ich kann nicht sagen, dass ich mit ihnen eine ganz bestimmte Erinnerung verbinde.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ich habe zum zwölften oder 13. Geburtstag einen Hund bekommen. Den habe ich mir eigentlich schon zu Weihnachten gewünscht, aber meine Eltern waren sich noch nicht sicher, weil das viel Verantwortung ist. Zum Geburtstag habe ich dann doch einen bekommen. Mit dem haben wir viel Freude gehabt. „Susi Sausewind“ war immer auf dem Hof meiner Eltern und der Liebling aller.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Einen Großteil meiner Freizeit und Urlaube habe ich wegen der Arbeit im Winter genommen. Ich kenne also viele Orte, wo man Ski laufen kann, aber vom Rest der Welt habe ich noch nicht ganz so viel gesehen. Das wäre schön. Als Jugendlicher und Student bin ich zwar schon recht viel rumgekommen, aber ich hätte auch damals gern noch mehr Zeit dafür gehabt.
Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Ich möchte keine unterbezahlte Hilfskraft auf dem Hof sein, wenn der mal von der nächsten Generation übernommen wird.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Ich sehe mich in Verbindung mit denen, die an Sonn- und Feiertagen arbeiten. Da könnte man mal nachhaken. Oder jemand, der im Ehrenamt tätig ist und sich für sein Dorf oder seine Stadt einsetzt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen