zur Navigation springen

20 Fragen : Einmal den Panamakanal durchqueren...

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Katja Voß aus Bützow stellt sich den 20 Fragen zum Wochenende

svz.de von
erstellt am 29.Jan.2017 | 15:00 Uhr

Als Vorstandsmitglied des PferdemarktQuartiers kennen viele Bützower Katja Voß. Die 32-Jährige engagiert sich mit den Vereinskollegen für ein besseres Kulturangebot in der Region, aber auch für das Image und die Wohnqualität. Wenn die Bützowerin mal nicht als Vereinsmitglied bei einer der Veranstaltungen ist, arbeitet sie als Mitglied der Geschäftsleitung für das Autohaus Mitte GmbH in Güstrow und Bützow. Und wenn sie auch da nicht ist und das Wetter mitspielt, ist Katja Voß irgendwo in den landschaftlichen Schönheiten Mecklenburgs zu finden. Nach dem Abitur zog es die engagierte Bützowerin nach Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Seit Herbst 2014 wohnt die 32-Jährige wieder in der Warnowstadt.

Redakteur Christian Jäger stellte ihr die 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Im Sommer: Es ist kein bestimmter Platz, in Mecklenburg ist es nahezu überall sehr schön. Ein Lieblingsplatz kann es werden, wenn es ruhig ist, abseits von Hektik und Mecklenburg sich von seinen schönsten Seiten zeigt. Aber einsamen Seen, die Küste oder der Garten sind ganz weit vorne. Im Winter: Vor dem Ofen.

Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Vorab: Ich finde die Arbeit von Christian Grüschow und der Stadtverwaltung lobenswert, es weht sozusagen ein frischer Wind durch die Stadt, der nachhaltig Veränderungen und Verbesserungen bringt.
Aber eines würde ich ändern: Ich würde Stadtgärten anlegen, ohne Zierpflanzen, dafür mit vielen Kräutern und Obstbäumen.

Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Im Autohaus in Güstrow/Bützow oder am Pferdemarkt, auf jeden Fall immer am ersten Donnerstag im Monat zum Kino im Kultursalon.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Backsteine putzen und stapeln.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Wahrscheinlich für Kassetten, um Musik aus dem Radio oder von der Schallplatte aufzunehmen.

Was würden Sie gerne können?
Ein Handwerk, zum Beispiel Bootsbauer, Tischler oder Steinmetz.

Was stört Sie an anderen?
Ignoranz auf allen Ebenen.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über Johann König.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Zigaretten gekauft.

Wer ist Ihr persönlicher Held?
Meine Eltern, die stets unbeirrt von landläufigen Meinungen und Ansichten ihre Ziele verfolgt haben und weiterverfolgen und sich nicht ihre Hoffnung und Träume nehmen ließen. Vor allem jetzt meine Mutter, die nach dem plötzlichen Tod meines Vaters Esprit und Kraft wiedergefunden hat und mehr denn je sich selbst treu bleibt.

Welches Buch lesen Sie gerade?
„Die Seele der Dinge“ von Eva Fahidi, einer Holocaust-Überlebenden, die erst nach 50 Jahren ihr Schweigen gebrochen hat und zum 70. Jahrestag der Befreiung eine bewegende Rede hielt.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Die Frage sollte lauten: Welche Fernsehsendung würden Sie gerne nie verpassen: Darauf hin lautet die Antwort: Bares für Rares, die ich aber ständig verpasse. Bis letztes Jahr habe ich gerne „Zimmer frei“ mit Götz Alsmann und Christine Westermann geguckt.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Wenn dann bei einem Fußballspiel, zum Beispiel vom SKV Steinhagen.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Menschen, die mit all ihrer Überzeugung und unerschütterlicher Hoffnung andern Menschen das Leben retteten und ihr eigenes und das ihrer Familien dafür riskierten. Aber um auch ein paar prominente Namen zu nennen: Loki Schmidt, Kaiser Wilhelm II. oder Karl Liebknecht.

Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Deutsch, aber auch gerne mit südlichem Einfluss, viel Käse, Fisch, Kräuter…

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Streiche „schönste“, nimm „intensivste“: „Purple Rain von Prince“ – mein Vater liebte dieses Lied und kein Lied erinnert mich stärker an ihn, als das. Und „Wedding bell Blues“ – das erinnert mich an meine Schwestern.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
An Konzertkarten für eines der wenigen Deutschlandkonzerte von Moby. Ich habe sie von meinem mittlerweile verstorbenen besten Freund bekommen.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich mag mein Leben, aber ich würde gerne einmal durch den Panamakanal fahren.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Daran denke ich wirklich noch nicht.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Dirk Voß. Als Bürgermeister von Steinhagen und hiesiger Fußballtrainer leistet er aus meiner Sicht seit Jahren Großartiges.

Oder Wolfgang Giese aus Rühn, der von Herzen gerne Kino macht und sich auch als Rentner in Bützow verdient macht.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen