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Bützower Zeitung

18. Oktober 2017 | 15:15 Uhr

Boitin : Einmal den Jakobsweg entlang

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Erika Scherbarth aus Boitin engagiert sich in der Volkssolidarität und tut gerne etwas für die Kirchengemeinde

von
erstellt am 29.Apr.2017 | 05:00 Uhr

Mit viel Engagement hat sich Erika Scherbarth über die Jahre in der Gemeinde Tarnow eingebracht. Die 77-Jährige, die seit 1997 in Boitin wohnt, ist Vorsitzende der Ortsgruppe Tarnow-Boitin der Volkssolidarität und war lange auch im Kirchengemeinderat aktiv. „Jetzt bin ich zwar kein Mitglied mehr, engagiere mich aber nach wie vor in der Kirche“, sagt Erika Scherbarth, die 32 Jahre lang die Tarnower Kinderkrippe leitete.

SVZ-Redakteurin Christina Milbrandt stellte Erika Scherbarth die 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Im Garten.


Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ob ich diese Arbeit besser machen kann, weiß ich nicht.


Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Zu Hause.


Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mein erstes Geld habe ich in den sogenannten Kartoffelferien bei einem Bauern verdient. Für einen Tag Kartoffeln sammeln gab es 5 Mark. Das war viel Geld für uns. Die Arbeit hat Spaß gemacht, wir sind gern zu ihm gegangen.


Wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich habe das Geld bei meinen Großeltern abgegeben. Sicher wurde mir irgendwas davon gekauft, aber was genau, weiß ich nicht mehr.


Was würden Sie gerne können?
Ich würde gern andere Sprachen können. In erster Linie Englisch, da kommt man überall mit durch.


Was stört Sie an anderen?
Unpünktlichkeit und Gleichgültigkeit.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Wir treffen uns mit der Ortsgruppe einmal im Monat. Bei diesen geselligen Nachmittagen wird natürlich immer herzlich gelacht.


Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich bin zu hoch auf etwas hinaufgestiegen und dann runtergefallen.

Wer ist Ihr persönlicher Held?
Mein Sohn. Er ist in jeder Lebenslage für mich da.


Welches Buch lesen Sie gerade?
Die Autorin Heidi Wendt hat uns neulich in der Ortsgruppe zwei ihrer Bücher vorgestellt. Eines davon, „Vorrat schaffen“, lese ich gerade.


Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich bin keine Fernseheule, versuche aber nach Möglichkeit, die Nachrichten zu schauen.


Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Ich bin von beidem kein Fan. Müsste ich mich aber entscheiden, würde ich wohl zum Fußball gehen.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Angela Merkel. Ich habe großen Respekt vor ihr.


Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Deutsche Gerichte. Am liebsten noch so wie damals bei Oma.


Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Meine Enkelin hat sich als Eröffnung für ihre Jugendweihefeier das Lied „So wie wir sind“ von Frida Gold gewünscht. Das passte zu so einer Jugendweihefeier wie die Faust aufs Auge. Da denke ich immer noch sehr gern dran zurück.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Als ich 1956 in Güstrow meine Ausbildung anfing, habe ich von meinem Onkel ein nagelneues rotes Fahrrad bekommen. Das hat mich bis 1997 begleitet.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich möchte gerne mal ein Stück des Jakobswegs gehen. Ich bin gut zu Fuß und gehe gern und viel. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass der Weg gut für die Seele ist. Man kann den Alltag mal hinter sich lassen.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Ich bin viel im Garten und viel in Sachen Volkssolidarität unterwegs. Und auch wenn mich die Kirchengemeinde mal braucht, bin ich gerne bereit, einzuspringen.


Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Darauf weiß ich ehrlich gesagt keine Antwort.

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