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Bützower Zeitung

23. Oktober 2017 | 00:59 Uhr

Schwaan : Einer soll den Überblick behalten

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Um Campus der Generationen und Begegnungsstätte sinnvoll zu vereinen, möchte die Stadt Schwaan eine Koordinationsstelle schaffen

von
erstellt am 02.Jul.2016 | 05:00 Uhr

Ein Ansprechpartner für alle – das ist das Ziel einer Koordinationsstelle, die Organisationsabläufe rund um Veranstaltungen im Schwaaner Mehrgenerationenhaus sowie in der neuen Begegnungsstätte vereinfachen soll.

Der Campus der Generationen soll in Zukunft ein Anlaufpunkt für alle Schwaaner werden und dann auch große Veranstaltungen beherbergen. „Die Planung beinhaltet die Aufgaben, die die Stadt jetzt schon macht“, so Dirk Antelmann, Leiter Allgemeine Verwaltung in Schwaan.

So würden beispielsweise der Seniorentreff, die Bibliothek oder der Jugendclub einfach örtlich verlagert. „Eine Schülerspeisung haben wir ja auch“, sagt er mit Blick auf die geplante Mensa.

All diese Sachen sollen mit dem Campus der Generationen zusammengefasst werden. „In diesem Zusammenhang kamen auch die Vereine mit ins Spiel“, so Antelmann weiter.

Der Verein Bürger für Schwaan steckt ebenfalls mitten in einem Projekt und hat im ehemaligen Ospa-Gebäude in der Mühlenstraße eine Begegnungsstätte geöffnet. „Es war von Vornherein klar, das soll keine Konkurrenzveranstaltung sein“, so Antelmann. „Für uns ist die Zusammenarbeit mit der Stadt sehr wichtig und wir freuen uns, dass die Stadt das auch so sieht“, sagt Ralf-Michael Wiedig, 2. Vorsitzender des Vereins Bürger für Schwaan. Die Stadt, aber auch der Verein als gemeinnütziges Organ würden das Gleiche wollen und deshalb an einem Strang ziehen. „Das ist nicht selbstverständlich“, so Wiedig. Deshalb sei es hilfreich beide Projekte an einer Stelle zu bündeln. „Am Ende muss ein Synergieeffekt dabei herauskommen“, meint Antelmann.

Deshalb seien beide Projekte in einem einheitlichen Konzept zusammengefasst worden. So sei der Campus vor allem für regelmäßige sowie für größere Veranstaltungen geplant, während die Begegnungsstätte auch als Anlaufpunkt für Vereinsangelegenheiten genutzt werden könne.

Damit die potenziellen Nutzer sich gar nicht erst fragen müssen, in welcher Einrichtung, sie ihre Veranstaltung ausrichten möchten, soll eine zentrale Anlaufstelle geschaffen werden. Eine Person hätte dann die gesamten Angebote im Blick. Dafür wurden Fördergelder aus dem Programm Mehrgenerationenhaus des Bundesfamilienministeriums beantragt. „Den Antrag dafür haben wir eingereicht“, erklärt Antelmann.

Das Haus würde viele Aufgaben vereinen, heißt es darin: So soll das soziale Klima in der Kommune verbessert, ein Treffpunkt für Menschen geschaffen werden, die von gegenseitigen Kompetenzen profitieren können, heißt es im Antrag. Darüber hinaus würden Gemeinschaften generationsübergreifend für Bürger jeden Alters, unabhängig der sozialen Hintergründe, gestärkt. Der Schwaaner Campus erfülle die Voraussetzung – unter anderem dem demografischen Wandel entgegenzuwirken – für die Förderung bestens, so Antelmann. „Da sind wir mit unserem Projekt ganz vorn mit dabei.“

Schon im Herbst, so hofft er, soll darüber in der Stadtvertretersitzung beraten werden.

Im Idealfall stünde die Stelle bereits im nächsten Jahr zur Verfügung, um nicht erst mit Inbetriebnahme des Campus’ agieren, sondern bereits im Vorfeld Abläufe koordinieren zu können. „Wenn alles klappt, wie wir es hoffen, wird es eine ganz große Bereicherung für Schwaan“, sagt Dirk Antelmann.

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