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Bützow : Eine schriftliche Brücke in die Vergangenheit

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Fritz Hoßmann bringt die ersten 50 Episoden von „Geschichten aus dem Schuhkarton“ als Buch heraus.

svz.de von
erstellt am 23.Aug.2017 | 15:00 Uhr

Alle 14 Tage am Sonnabend erscheinen in der Bützower Zeitung die „Geschichten aus dem Schuhkarton“. Das Bützower Urgestein Fritz Hoßmann durchforstet dafür historische Dokumente, sichtet alte Fotos und spricht mit Zeitzeugen. Mittlerweile ist aus der spontanen Idee heraus bereits die 152. Folge erschienen. Nun bringt Fritz Hoßmann die ersten 50 Folgen als Buch heraus. Dieses stellt er am Donnerstag um 18 Uhr im Gesellschaftsraum vom Hotel am Markt vor.

Die Idee, die ersten 50 Episoden in einem Buch zusammenzufassen, entstand aufgrund der Nachfrage. Viele SVZ-Leser seien auf ihn zugekommen und hätten danach gefragt. Da die „Geschichten aus dem Schuhkarton“ nämlich keine feste Seite an den jeweiligen Sonnabend haben und auch jedes Mal eine andere Größe hatten, hätten viele Leser bemängelt, dass sie die Beiträge nicht vernünftig abheften und sammeln könnten.

Vor fast genau sechs Jahren erschien die allererste Episode von Fritz Hoßmann. Es ging um den Dichter Rudolf Tarnow. Seither haben alle Artikel eine enge Bindung zur Stadt Bützow und/oder seinen Menschen. Die Geschichten hat Hoßmann nicht auf Halde. Sie entstehen jeweils in den zwei Wochen zwischen den Erscheinungstagen.

152 Folgen sind in der Bützower Zeitung bereits veröffentlich worden. Und ein Ende ist nicht in Sicht. „Solange ich noch Ideen habe...“, sagt Hoßmann, „es gibt noch viel zu schreiben“. Wichtig sei nur, dass die Geschichten einen Bezug zu Bützow haben und nicht allzu jung sind. „50 Jahre sollte es schon her sein.“

250 Bücher mit dem Titel „Bützower Geschichte aus dem Schuhkarton“ hat Fritz Hoßmann nun auflegen lassen. Am Donnerstag stellt er sein Werk vor. Der ein oder andere Part werde vorgelesen, eine Lesung im eigentlichen Sinne soll es aber nicht werden. Vielmehr will der Bützower über die Entstehung der Geschichten und über einzelne Beiträge, behandelte Personen (die zum Teil nicht mehr leben) und Hintergründe sprechen. Aufgeregt sei er noch nicht. „Aber das kommt dann auf den letzten Drücker“, sagt Fritz Hoßmann.

Und falls Sie, liebe Leser, sich mal gefragt haben, warum die Serie den Schuhkarton im Namen hat, beantworten Sie sich selbst einfach folgende Frage: Wo bewahren Sie alte Fotos und Erinnerungsstücke auf?

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