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Bützower Zeitung

23. November 2017 | 03:11 Uhr

Bernitt : Eine neue Kita für Bernitt

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Gemeinde und Amtsausschuss möchte Bedingungen für Kinder und Erzieher verbessern

svz.de von
erstellt am 04.Mär.2017 | 05:00 Uhr

Bernitt Die Kindertagesstätte „Storchennest“ in Bernitt soll sich wandeln. Der Grund: Das jahrzehntealte Gebäude ist in einem desolaten baulichen Zustand. Das soll sich ändern. Sanierung oder Neubau? Das ist eine der Fragen.  Eine weitere: An welchem Standort? Um Antworten zu finden und das effizienteste Ergebnis zu erzielen, soll  ein Konzepte erarbeitet werden. Das beschlossen Mitglieder des Amtsausschusses des Amtes Bützow-Land auf ihrer jüngsten Sitzung.   Ein Planungsbüro wurde damit beauftragt.

 Dass etwas getan werden muss, daran hat Bernitts Bürgermeisterin Birgit Czarschka (SPD) keinen Zweifel. „Die Kita ist uralt und weist einen sehr hohen Sanierungsbedarf auf“, so Czarschka. Daher böte sich das Gelände der Regionalen Schule förmlich an. „Es ist sehr groß und das Schulgebäude intakt. Wir könnten über einen Anbau am Hauptgebäude nachdenken.“ Möglich sei aber auch ein Neubau nördlich des Nebengebäudes (Grundschule) auf dem Schulgelände. 

Ein  neues Haus würde auf jeden Fall ideale Möglichkeiten bieten. Die Bedingungen für die Kinder und auch die Erzieher könnten sich deutlich verbessern. „Denn eine angenehme Atmosphäre würde sich zweifelsohne auch auf die Qualität der Kita-Betreuung auswirken“, sagt Czarschka. Die Erziehungsarbeit sei für die Pädagogen schon belastend genug. Eine neue Umgebung könne ihnen vielleicht bei der Entschleunigung helfen.

Rund 80 Kinder verbringen gegenwärtig ihren Tag im „Storchennest“.

Eine Alternative zu einem An- oder Neubau sei  das Obergeschoss der Schule. Dafür müssten aber Sanierungsarbeiten am Dach in Angriff genommen werden. „Bei einer ersten Begehung zeigten sich  Mängel“, sagt die Bürgermeisterin.

Ein Umzug auf das Schulgelände wäre in ihren Augen auch in anderer Hinsicht ein Glücksfall. Denn neben der neuen Umgebung würden die Mädchen und Jungen bereits die Schule und das Gelände kennenlernen  und sich so schon früh an die Schule  gewöhnen. „Der Weg zur Schule wäre dann kein unbekannter mehr“, so  Czarschka.  Und andererseits werden auch heute schon die Hortkinder teilweise  in der Kita betreut.  Auch der stellvertretenden Schulleiterin, Heidrun Thom, gefällt die Idee. „Wir haben bereits einen Kooperation mit der Kita.“ Ob und wie das alles  ablaufen soll, sei ja aber noch nicht in  trockenen Tüchern. „Bevor die Pferde scheu gemacht werden, möchte ich erst einmal die Konzepte abwarten.“

Das beauftragte Architektenbüro sei nun dazu angehalten, für die verschiedenen Varianten bis zum 30. August ein Konzept zu entwickeln.  Das soll darüber Auskunft geben, was wie möglich ist, und was das kostet. Dafür hat der Amtsausschuss Planungskosten in Höhe von 8000 Euro freigegeben. 

„Denn wir wollen natürlich auch die Möglichkeit nutzen und Fördermittel einwerben. Und diese Anträge für das kommende Jahr sind bis zum 30. September zu stellen“, sagt Birgit Czarschka.

Tore Degenkolbe 

 

 

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