Nach dem Tornado : Eine der gefährlichsten Arbeiten

Baum für Baum wird zersägt. Eine mühsame und gefährliche Arbeit, die den Waldarbeitern große Konzentration abverlangt.
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Baum für Baum wird zersägt. Eine mühsame und gefährliche Arbeit, die den Waldarbeitern große Konzentration abverlangt.

Der Tornado vor zweieinhalb Monaten in Bützow und Umgebung zerstörte etwa 70 Hektar Wald.

svz.de von
17. Juli 2015, 21:00 Uhr

Scheinbar endlos türmen sich unzählige Baumstämme im Oetteliner Wald. An den Waldwegen reihen sich die sogenannten Polter aneinander. Es sind die Bäume, die der Tornado am 5. Mai in wenigen Minuten entwurzelte und abknickte.

Die Zerstörung ist auf einen Blick kaum erfassbar. „Das ist so das Schlimmste, was ein Revierförster nach einem Sturm erwarten kann“, bringt es Marcus Lange vom Forstamt Schlemmin auf den Punkt. Das ganze Ausmaß der Katastrophe war hier erst nach gut einem Monat wirklich erfasst.

70 Hektar Wald hat der Tornado verwüstet, teilweise flächendeckend Bäume umgestürzt. „Vieles davon ist erstaunlich flächig“, erklärt Marcus Lange. Mitten in einem Waldstück kurz hinter Wolken hat der Sturm auf 14 Hektar kaum etwas stehen lassen. „Der hat alles mitgenommen, was ihm im Weg war.“ Die riesige Fläche ist eine Herausforderung für Forstamt und Forstarbeiter.

Mehr zum Thema lesen Sie in der SVZ vom 18./19. Juli sowie im ePaper.


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