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Kunsthaus Bützow : Eine Ausstellung, zwei Sichtweisen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

In der Schau „Phantastischer Realismus“ präsentieren die Künstler Horst-Werner Schneider und Christine Meyer ihre Werke

von
erstellt am 07.Aug.2017 | 09:00 Uhr

Im Bützower Kunsthaus ist am Sonnabend die Ausstellung „Phantastischer“ Realismus eröffnet worden. Zahlreiche Kunstinteressierte kamen zur Vernissage, um sich die Werke von Horst-Werner Schneider und Christine Meyer anzuschauen.

Zwei Künstler, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, so jedenfalls beschrieb es Inge Lore Tautz, eine Freundin Schneiders, in ihrer Laudatio. Der offensichtlichste Unterschied sei schon das Geschlecht, durch das Unterschiede in der Wahrnehmung der Welt schon vorausgesetzt seien, sagte Tautz.

Der offenkundigste Unterschied liegt jedoch in der Kunst selbst: Während Christine Meyer, die für die Ausstellung etwa 15 ihrer Werke zur Verfügung stellte, mit Bunt- und Bleistiften Grafiken anfertigt und darüber hinaus auch in der Schmuckherstellung eine Ausdrucksform gefunden hat, arbeitet Horst-Werner Schneider ausschließlich mit Öl. Mit der Technik der Lasurmalerei, bei der Farbschicht um Farbschicht aufgetragen wird, bringt er leuchtende Landschaften auf die Leinwand.

Die besondere Art von Schneiders Arbeitsweise sorgte noch während der Eröffnungszeremonie für Gesprächsstoff, als ein Besucher der Vernissage sich nach dem Entwicklungsprozess dahinter erkundigte. „Das hat sich nach und nach herauskristallisiert“, erklärte der Künstler. Eine Zeit lang habe er nur bestimmte Farben verwendet, peu à peu habe er sich dann seinem heutigen Stil zugewandt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 17. September für Besucher geöffnet. Offiziell abgeschlossen wird sie mit einer Gesprächsrunde, bei der Horst-Werner Schneider sich noch einmal den Fragen der kunstinteressierten Bützower stellen wird.

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