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Bützower Zeitung

19. Oktober 2017 | 09:28 Uhr

Laase : Einblicke in vergangene Zeiten

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

In der ehemaligen Laaser Dorfschule werden Einblicke in die damalige Schularbeit vor Ort gegeben

svz.de von
erstellt am 30.Aug.2017 | 08:00 Uhr

In Laase wurde am Wochenende im ehemaligen Schulgebäude eine kleine Ausstellung mit Sachzeugen zur Geschichte der Laaser Dorfschule eingeweiht. Zu sehen sind unter anderem eine erhalten gebliebene Schulbank, einige Materialien wie eine Fibel und Hefte aus den 50er-Jahren sowie weitere Schulgegenstände wie Wandtafel und Rechenmaschine aus der ehemaligen Schule. „Zum Glück sind einige Dinge noch erhalten geblieben“, sagt Margot Krempien, die seit knapp einem Jahr dort im Haus ihres Sohnes wohnt. Fotos und Kopien einiger Dokumente aus dem 18. Jahrhundert bis nach 1945/46 und Mitte des vorigen Jahrhunderts aus dem Bestand des Mecklenburgischen Landesarchivs Schwerin geben Einblicke in die wechselvolle Geschichte der Laaser Schule. Margot Krempien durchforstete das Landesarchiv in Schwerin nach Hinweisen auf die Laaser Vergangenheit, fertigte Kopien an und wertete die Funde aus. Gemeinsam mit Sohn Matthias Krempien wurde dann die Ausstellung aufgebaut.

„Die Ausstellung und auch die zusammengefasste Kurzchronik stellen zunächst einen Anfang dar, erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit“, erklärt die Laaserin Margot Krempien. „Wir sammeln weiter und sind für Hinweise und Materialien von ehemaligen Schülern aus der Laaser Schulzeit sehr dankbar.“

Gleichzeitig befindet sich im Haus der kleine Laden mit künstlerischen Patchworkarbeiten, Getöpfertem und Papierarbeiten von Nicole Karsch aus Laase, Holzarbeiten von der Holzbildhauerin Silke Krempien (Schwerin) sowie Bücher aus dem Demmler Verlag.

Der Laden und die Ausstellung sind täglich zu besichtigen. Wenn die Tür verschlossen ist, können sich Interessierte einfach bei Familie Krempien, Dorfstraße 13 (im ehem. Schulgebäude) oder bei Nicole Karsch, Dorfstraße 22, melden.


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