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Bürger für Schwaan : Ein wahrer Ort der Vielfalt

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Verein verzeichnet regen Zuspruch für Bürgerbegegnungsstätte / Außenwerbung soll noch verstärkt werden

von
erstellt am 27.Mär.2017 | 21:00 Uhr

Im Dezember war die Premiere noch gescheitert. Doch im zweiten Anlauf hat es geklappt. Der Verein Bürger für Schwaan veranstaltete zum ersten Mal einen Flohmarkt in seiner Begegnungsstätte. „Wir haben neun Anmeldungen und schon über 50 Besucher“, zog Vereinschefin Ina Blank am Sonnabendmittag nach knapp zwei Stunden ein erstes Zwischenfazit. Zu den Ausstellern, die ihre Waren feil boten, gehörten zum Beispiel Sabine Maibohm aus Schwaan und Enkelin Joy Geist aus Satow. Die Tochter sei des Öfteren auf solchen Märkten unterwegs, erzählt die Schwaanerin. Und Enkelin Joy verrät, dass sie die Einnahmen mit ihrer Mutter teilt.

Doch in der Begegnungsstätte wird an diesem Tag nicht nur gehandelt, sondern es sind auch kleine Kunstwerke zu bestaunen. Mitstreiter des Malzirkels um Michael Vogt zeigen ihre Arbeiten. Stillleben und Landschaftsmotive sind unter anderem zu sehen. „Ich habe mich schon immer für’s Zeichnen interessiert“, sagt Erika Schenker. Sie gehört zu den Hobbykünstlern, die jeden Dienstag ab 9.30 Uhr in der Begegnungsstätte zusammenkommen, um ihrer Leidenschaft zu frönen.

Sichtlich zufrieden zeigt sich Ina Blank über die Entwicklung in dem Bürgertreff seit der Eröffnung im vergangenen Jahr. Es gibt Kurse, Gesprächsrunden, Lesungen und Vereine würden die Räume nutzen.

„Am 18. April gibt es zum Beispiel eine Lesung mit Heide Wendt, Standesbeamtin aus Neukloster“, sagt Ina Blank. „Bitte wend(t)en“ heißt das Programm, bei dem die Autorin aus ihrem zweiten Buch vortragen wird.

Eine rege Zusammenarbeit habe sich unter anderem mit der Kreisvolkshochschule entwickelt. „Der Englisch- und der Tanzkurs sind sehr gut besucht“, so die Vereinschefin. Ab Freitag findet einmal wöchentlich ein Yogakurs mit der Schwaanerin Britta Fuchs statt. Ausgebucht sei zum Beispiel auch ein Nähkurs. „Es hat sich eine Eigendynamik entwickelt, wir werden immer wieder angefragt“, sagt Ina Blank.

Mittlerweile sei auch ein Fahrstuhl in Betrieb, sodass Menschen mit körperlichen Einschränkungen die Begegnungsstätte ohne Schwierigkeiten erreichen können. Trotz all dieser Fortschritte würden aber immer noch nicht alle Schwaaner die Begegnungsstätte kennen, haben die Vereinsmitglieder festgestellt. „Deshalb wollen wir die Außenwerbung noch verstärken, denn dem Haus sieht man von außen nicht an, dass hier die Begegnungsstätte drin ist“, sagt Ina Blank. Da seien aber noch Hürden zu nehmen. „Das Gebäude steht unter Denkmalschutz“, so Michael Vogt, die gute Seele des Hauses.

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