zur Navigation springen
Bützower Zeitung

21. November 2017 | 22:21 Uhr

Bützow : Ein neuer Glaskasten im Foyer

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Für das neue Bürgerbüro soll der Eingangsbereich des Bützower Rathauses neu gestaltet werden

von
erstellt am 11.Jul.2017 | 20:30 Uhr

Das Foyer des Bützower Rathauses wird sich verändern. Die neuen Strukturen der Amtsverwaltung 2.0 machen es erforderlich, das Raumkonzept zu überarbeiten. Insbesondere für das geplante Bürgerbüro im Erdgeschoss müssen veränderte Arbeitsplätze geschaffen werden. Das machte eine intensive Detailplanung notwendig. Einerseits geht es darum, für die Mitarbeiter ein gutes Arbeitsumfeld zu schaffen, für die Besucher ein Wartebereich anzubieten, ohne dass diese sich wie auf einem Präsentierteller fühlen, und andererseits sensibel mit dem historischen Gebäude umzugehen.

Über ein entsprechendes Konzept entschieden die Stadtvertreter auf ihrer Sitzung am Montagabend mehrheitlich. Dem voraus ging eine intensive Diskussion, die sogar zu einer kurzen Unterbrechung der Sitzung und einen Vor-Ort-Termin führte.

„Es sind mehrere Varianten geprüft worden“, sagte Bürgermeister Christian Grüschow (parteilos). Nach langem Für und Wider sei dann der nun vorliegende Planungsentwurf entstanden, der auch von der Unteren Denkmalschutzbehörde mit getragen werde, so der Verwaltungschef. Zuvor hatte Stadtvertreter Wolfgang Wehrmann (EB) bezweifelt, dass die geplanten Umbauarbeiten mit dem Denkmalschutz vereinbar seien. Ohnehin hätten die Mitglieder des Bauausschusses viele Bedenken, so Ausschussvorsitzender Axel Ulrich (CDU). Christian Grüschow machte deutlich, dass es keine Alternative gebe. „Wir müssen Kompromisse eingehen“, betonte der Bürgermeister. Insgesamt gehe es darum, einen „geschlossenen Bereich“ zu schaffen, mit Poststelle, drei Arbeitsplätzen sowie einem Tresen und einem Wartebereich. Dafür soll der derzeitige Kassenbereich auf der rechten Seite und das Foyer neben der Eingangstür umgestaltet werden. Der jetzige Empfangsbereich auf der linken Seite in Glasbauweise soll zurückgebaut werden. Der neue soll dann ebenfalls wieder mit Glas gestaltet werden. Die Bürgermeister der Gemeinden hätten den Umbaumaßnahmen mehrheitlich zugestimmt, sagte Grüschow. Die Kosten von rund 85 000 Euro sollen über die Amtsumlage erfolgen.

Bevor es zum Beschluss kam, wurde die Sitzung unterbrochen und die Stadtvertreter verschafften sich noch einmal ein Bild direkt im Foyer. Am Ende gab es 13 Ja-Stimmen, Wolfgang Wehrmann, Frank Schröder und Jens Böckenhauer lehnten den Vorschlag ab. Axel Ulrich enthielt sich der Stimme. Voraussichtlich ab Oktober sollen die Umbauarbeiten erfolgen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen