Dreetz : Ein letzter Blick am Morgen

War viele Kilometer weit sichtbar: Eine schwarze Rauchwolke stieg in den Himmel, als der Mähdrescher brannte.
War viele Kilometer weit sichtbar: Eine schwarze Rauchwolke stieg in den Himmel, als der Mähdrescher brannte.

Mähdrescherbrand am Mittwochabend beschäftigte Dreetzer Wehr bis gestern

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14. August 2020, 05:00 Uhr

Gestern morgen um 5 Uhr schauten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Dreetz noch einmal genau hin, ob wirklich alle Glutnester aus sind. Am Abend zuvor hatte bei Erntearbeiten auf einem Feld nahe des kleinen Dorfes ein Mähdrescher Feuer gefangen. „Als wir ankamen, brannte der Mähdrescher schon in vollem Ausmaß und auch das Feld ringsum“, erzählt Einsatzleiter Mathias Dietze, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Dreetz. „Das Gute war, dass die Landwirte sofort mit Scheibeneggen ringsherum gegrubbert haben“, so der Feuerwehrchef. Somit wurde verhindert, dass sich das Feuer weiter ausdehnen konnte. Und noch ein Umstand war bei der Brandbekämpfung von Vorteil: Einige Mitglieder der Dreetzer Wehr kennen sich beruflich mit Landmaschinen aus und wussten genau, welche Schrauben im wahrsten Sinne des Wortes gedreht werden mussten, um gezielt das Feuer im Mähdrescher zu löschen.

Um 16.53 Uhr war Alarm ausgelöst worden. Insgesamt waren 82 Einsatzkräfte von sieben Wehren, von Polizei und DRK vor Ort. Die drei bei den Löscharbeiten leicht verletzten Männer konnten noch am Abend die Klinik wieder verlassen, sagt Mathias Dietze. Um 20 Uhr war der Einsatz für die Dreetzer Kameraden beendet.

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