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Bützower Zeitung

24. November 2017 | 03:11 Uhr

Viezen : Ein Leben zwischen Engeln und Elfen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

20 Fragen an Dörthe Andres, Inhaberin des „Elfenhotels“ in Viezen / Sie hat nach langer Krankheit zu sich selbst gefunden / Heute hilft sie anderen dabei

svz.de von
erstellt am 31.Okt.2014 | 16:41 Uhr

Wie in einer verzauberten Märchenwelt fühlt man sich als Besucher des Viezener Elfenhofs von Dörthe Andres. Engel und Elfen finden sich in vielen Nischen des Hauses wieder und säumen den Weg durch den liebevoll angelegten Garten.

Die 44-Jährige hat sich hier einen Traum erfüllt und ist glücklicher denn je. Das war nicht immer so. Noch vor rund 17 Jahren arbeitete sie als Schornsteinfegermeisterin, hatte ein eigenes Kaminstudio und strebte nach Perfektion, wie sie heute sagt. „Doch dann kamen das Herzrasen und die Ängste – ich hatte eine Panikstörung und die Schulmedizin half nicht“, erinnert sich Dörthe Andres und fügt hinzu: „Ich hatte Panik vom Weg abzukommen und musste etwas ändern.“

Heute gibt sie Seminare, führt Sitzungen durch und unterstützt ihre Klienten bei Problemen und Entscheidungsfindungen.
Volontärin Caroline Weißert sprach mit der sympathischen Spirituellen und stellte ihr die 20 Fragen zum Wochenende.


Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
In der Hängematte unter unseren Apfelbäumen – besonders im Frühling liebe ich diesen Platz.
Was würden Sie als Bürgermeisterin in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Unweit von unserem Haus ist ein kleiner Teich, der früher als Badeteich genutzt wurde. Gerne würde ich ihn als solchen wieder herrichten.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Auf unserem Elfenhof
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Ich habe mit fünf Jahren auf einem Jubiläum meines Onkels geholfen zu kellnern. Die Gäste haben mir dabei immer mal etwas zugesteckt und am Ende des Abends hatte ich dann fast 100 Mark verdient.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Das weiß ich leider nicht mehr.
Was würden Sie gerne können?
Ich hätte gern mehr Körperbeherrschung, wie sie viele Turner haben.
Was stört Sie an anderen?
Ich kann es nicht leiden, wenn man immer anderen die Schuld zuschieben will. Wenige gehen in Eigenverantwortung.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über einen ganz flachen Witz meiner Tochter Vivien. Manchmal sind es eben auch die kleinen Dinge.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Dieses Haus hier zu kaufen. Ich liebe dieses Haus, aber im Vorfeld haben uns viele Freunde und Bekannte davon abgeraten und wir haben es dennoch gewagt.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
König Artus. Ihm wird eine wundervolle Vision von Gleichheit und Gemeinsamkeit nachgesagt. Er stellte sich mit seinen Untertanen auf dieselbe Stufe und hatte eine fantastische Vorstellung von einer guten neuen Welt.

Das ausführliche Interwiev lesen Sie in unserer Sonnabend-Ausgabe.

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