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Bützower Zeitung

18. November 2017 | 07:48 Uhr

schwaan : Ein Haus für alle Generationen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Pläne für Anbau an Prof.-Franz-Bunke-Schule stehen / Stadtvertreter beraten heute über weiteres Vorgehen

svz.de von
erstellt am 09.Dez.2015 | 16:22 Uhr

Jetzt steht es fest: Das für Schwaan geplante Multifunktionsgebäude soll als Anbau der Regionalen Schule „Franz Bunke“ entstehen. Auf der Stadtvertretersitzung heute Abend liegen die Planungsunterlagen auf dem Tisch. Nach derzeitigen Berechnungen geht es um eine Investitionssumme von knapp drei Millionen Euro. Nun geht es darum, die Finanzierung anzuschieben.

Im Rahmen eines Schulprojektes war die Idee vom „Campus der Generationen“ entstanden. Daraus wurde zunächst eine Masterarbeit für zwei Studentinnen. Schließlich reifte daraus das Mehrgenerationenhaus, das nun ein Architekturbüro in eine erste Form gegossen hat. Das Ziel: Ein zentraler Ort, wo Jung und Alt ein und aus gehen, sich begegnen.

Dem voraus gingen viele Gespräche, unter anderem im Jugendklub, im Seniorentreff und in der Bibliothek. „Es sind alles drei Einrichtungen unserer Stadt, die dort nun mit unter kommen sollen“, so Bürgermeister Mathias Schauer. Deshalb wurde eine Bedarfsermittlung erstellt, um auszuloten, wie viel Platz für diese Einrichtungen benötigt wird

Der Anbau zum jetzigen Schulgebäude wird rund 50 Meter lang und 22,50 Meter breit sein. Weichen muss dafür die alte Aula. Man habe darüber sehr lange diskutiert, auch die Integration der alten Bausubstanz in die neue in Erwägung gezogen, schildert Schauer den Abwägungsprozess. Doch damit wäre ein erheblicher Mehraufwand verbunden gewesen.

Ein Zugang zum Mehrgenerationenhaus erfolgt über den Haupteingang der Schule. Von dort geht es über den Flur hinein in das neue Haus. Eine Treppe führt hinab in den Bereich des Erdgeschosses, unter anderem mit einer Mensa und einer Aula. „Es sind separate Einheiten, können aber auch zu einem großen Saal umfunktioniert werden“, erklärt Schauer.

Es gibt natürlich auch einen Eingang direkt in den Neubau. Der ist ebenerdig und somit auch behindertengerecht. „Über einen Fahrstuhl kommen Rollstuhlfahrer dann auch in den Altbau beziehungsweise in die obere Etage des Mehrgenerationenhauses“, so Schauer. Dort sind Bibliothek, Jugendklub und Bürgertreff integriert. Es gibt auch Ausgänge zu einer Dachterrasse.

Die konkreten Planungen liegen vor. Nun gehe es darum, weiter Gespräche mit dem Schweriner Wirtschafts- und dem Umweltministerium zu führen, um Fördermittel einzuwerben. Auch andere Fördertöpfe sollen angezapft werden. Schauer geht davon aus, dass bei einer 80-prozentigen Förderung die Umsetzung der Pläne machbar sei. Wenn es noch mehr werde, umso besser.

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