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Bützow : Ein Hauch von Wiener Kaffeehausatmosphäre

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

In einer Woche öffnet wieder das Ehrenamtscafé im Kultursalon am Bützower Pferdemarkt. Wer hat ebenfalls Lust, die Betreuung mit zu übernehmen?

svz.de von
erstellt am 05.Jun.2014 | 18:02 Uhr

In einer Woche, am kommenden Sonntag, dem 15. Juni, öffnet das Ehrenamtscafé am Bützower Pferdemarkt wieder seine Pforten. Von 14.30 bis 17.30 Uhr werden wieder selbstgebackene Kuchen und frischer Kaffee gereicht. Passend zum nahen Sommer werden die Gäste mit Klavier- und Gitarrenmusik verwöhnt, die von einer jungen Musikerin aus dem Quartier zum Besten gegeben wird. So streift ein Hauch von Wiener Kaffeehausatmosphäre den alten Pferdemarkt, auch wenn dort keine Fiaker kutschieren, sondern schwere Traktoren fahren. „Doch geht das Ehrenamtscafé, von zwei beherzten Damen im letzten August ins Leben gerufen und seit einem Jahr stets am zweiten Sonntag im Monat betrieben, einer ungewissen Zukunft entgegen“, sagt Gottfried Hägele, Vorsitzender des Vereins Pferdemarktquartier, der das Saloncafé ins Leben rief. Das engagierte Team werde bald aus Altersgründen den Platz für Jüngere frei machen. Deshalb fragt Hägele: „Wer könnte sich eine Fortsetzung des Engagements vorstellen?“ Besonders für ältere Menschen waren die kurzen Wege zum Sonntagskaffee im Kultursa-lon ein bislang gern angesteuertes Ziel. Hier traf man sich, tauschte Neuigkeiten aus oder ruhte nach einem Spaziergang über den Wall bei einer Tasse Kaffee aus. „Die Idee soll weitergehen, weil sie der Inbegriff unserer gemeinsamen Absichten darstellt: Menschen allen Alters Lust an Gemeinschaft, Engagement und an der Gestaltung unserer Gesellschaft zu machen.“ Vielleicht lassen sich andere ältere oder auch jüngere Menschen bewegen, die Idee des Saloncafés anders oder neu auszufüllen, ist die Hoffnung des Vereins, der im Quartier Anerkennung findet und so manches schon bewegt hat.

„Die Gästeanzahl zeigt uns immer wieder, dass das Saloncafé ein wertvolles Angebot ist, das uns allen gut tut“, schmunzelt Gisela Delph und wünscht sich doch, dass auch immer wieder andere Bützower dazukommen.

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