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Bützower Zeitung

17. Oktober 2017 | 17:26 Uhr

Hermannshagen : Ein Fest rund um den Apfel

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Auf dem Gutshausgelände wurde am Sonnabend im großen Stil Saft gepresst

von
erstellt am 24.Okt.2016 | 05:00 Uhr

Trotz des schlechten Wetters herrschte am Sonnabend auf dem Gelände des Gutshauses Hermannshagen rege Betriebsamkeit. Anlässlich des mittlerweile zur Tradition gewordenen Apfelfreundefestes war die mobile Saftpresse im Dauereinsatz. Verarbeitet wurden die Äpfel von den hauseigenen Streuobstwiesen, aber auch mitgebrachte Früchte von Obstbaumbesitzern aus der ganzen Region.

Das Fest ist schon seit mehr als zehn Jahren ein fester Bestandteil im Programm des Vereins Gutshaus Hermannshagen. „Wir haben die Saftpresse 2004 angeschafft und da ging es dann auch los mit der Veranstaltung“, sagt Mitglied Ulrike Gisbier. Grund für die Anschaffung der mobilen Presse, die übrigens eine der ersten in Mecklenburg-Vorpommern war, sei die alte Streuobstwiese des Gutshausgartens gewesen. „Es gab dort viele alte Sorten. Wir haben dann auch angefangen, uns mit diesen und der Funktion einer Streuobstwiese an sich zu beschäftigen“, erzählt Ulrike Gisbier. Sie selbst sei mittlerweile Mitglied im Pomologenverein.

Während ihr Vereinskollege Horst Friedrich aus Güstrow die mitgebrachten Apfelsorten von Besuchern bestimmte, gab es draußen an der Apfelpresse viel zu tun. Kiloweise wurde das Obst verarbeitet. Gepresst wurde aber auch im kleineren Maßstab. Unter dem Zeltdach, das auf dem Gelände aufgebaut war, konnten sich Kinder in der Apfelsaftproduktion ausprobieren. Außerdem gab es dort einige Stände, an denen es unter anderem Apfelgelee, Pflaumenmus und Gestricktes gab – alles selbstgemacht. Für mediale Unterhaltung sorgten Musik und ein Hörspiel. Der dafür nötige Strom musste aber erst mit der Fahrradladestation erstrampelt werden.

Wenn auch das Wetter zu wünschen übrig ließ, war das Apfelfreundefest für alle Beteiligten ein voller Erfolg. „Wir freuen uns, dass es jedes Jahr so großen Zulauf gibt“, so Ulrike Gisbier.

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