Gross Grenz : Ein Fest für die Dorfkirche

Mittelpunkt eines Sommerfestes war das 750 Jahre alte Gotteshaus in Groß Grenz .
Mittelpunkt eines Sommerfestes war das 750 Jahre alte Gotteshaus in Groß Grenz .

Feiern für den Erhalt und die Sanierung des Gotteshauses.

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03. September 2019, 12:00 Uhr

Wie der Name des Fördervereins zur Erhaltung der Dorfkirche Groß Grenz bereits verrät, setzt er sich für eben dieses Gotteshaus in Groß Grenz ein. Aber wie bei fast allen Anliegen gilt auch hier: Zum Erreichen der Ziele wird Geld benötigt. Und dafür wurde nun ein Sommerfest an der Kirche veranstaltet.

Höhepunkt des Festes war der Auftritt des bauchredenden Magiers „Do-Mix“, der dem Äffchen „Tinko“ Leben einhauchte. Ein Spaß, der nicht nur die Kinder in den Bann zog, wie Julia und Clemens Janning vom Förderverein berichten. Sie sprechen von rund 300 Besuchern, „von drei Wochen bis hoch betagt“. Zusätzlicher Spaß für Groß und Klein kam bei der Spielestraße auf, das tolle Wetter tat sein Übriges.

Spaßig und kniffelig war das Kirchenquiz, das der Verein erarbeitet hatte. „Die Fragen bezogen sich allesamt auf die Kirche Groß Grenz“, erklärt Clemens Janning. Wie alt ist die Kirche, wie viele Bänke befinden sich im Innern? Nur zwei Beispiele. Die Fragen waren vor allem an Kinder gerichtet, die mit Zettel und Stift bewaffnet die Antworten in Erfahrung bringen sollten. „Wir waren richtig erstaunt, wie viele richtige Antworten die Kinder zusammengetragen haben“, sagt Clemens Janning.

Zum einen ging es den Organisatoren darum, die Dorfgemeinschaft und das Miteinander zu fördern. Zum anderen aber auch darum, Geld zu sammeln und die Werbetrommel zu rühren. Durch Speisen und Getränke kamen rund 430 Euro Reinerlös zusammen. Das Geld soll in die weiteren Vorhaben zur Sanierung und Erhaltung der 750 Jahre alten Kirche fließen.

Dass das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, wissen auch die Mitglieder des Fördervereins. Aber: Unter den Gästen war beispielsweise auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Stein. Und der habe betont, dass sich der Verein unbedingt noch einmal melden soll, wenn Hilfe benötigt wird. „Wir wollen nun gemeinsam am Ball bleiben“, sagt Clemens Janning.

In der Regel stemmt der Förderverein bei Investitionen den Eigenanteil der Kirche. Die Kirchenverwaltung kümmert sich dann um den Bärenanteil, kontaktiert dafür auch Stiftungen. So konnten bisher bereits die Kirchenbänke, die Orgel und die Fenster im Chor saniert werden. Und als nächstes soll innen die Installation einer Beleuchtung folgen. Zudem soll gestrichen und gegebenenfalls Malereien im Innenraum freigelegt werden.

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