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Bützower Zeitung

11. Dezember 2017 | 14:22 Uhr

Bützow : Ein Dank für die Gemeinschaft

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Die Volkssolidarität bietet Anlaufstellen für die Gemeinden, nun wurden die Leistungen der Mitglieder gewürdigt

svz.de von
erstellt am 02.Dez.2017 | 05:00 Uhr

„In unserer Ortsgruppe machen wir ja gar nicht so viel“, sagte Ingeborg Gohrbandt, Vorsitzende der Volkssolidarität-Ortsgruppe in Klein Sien, und gab sich damit ganz bescheiden. Doch dann sprudelte es aus ihr raus. „Jede Woche gibt es einen Kaffeenachmittag, der nie ausfällt. Außerdem veranstalten wir Frauenfrühstücke, Ausflüge und Weihnachtsfeiern.“ Auch wenn die Mitgliederzahlen durch den demografischen Wandel etwas schrumpfen würden, so bliebe die Volkssolidarität in Klein Sien immer noch Anlaufpunkt für 18 Mitglieder.

Ingeborg Gohrbandt war eine von 20 Vorsitzenden, die nun stellvertretend für ihre gesamten Ortsgruppen für ihre ehrenamtliche Tätigkeiten gewürdigt wurden. Traditionell in vorweihnachtlicher Atmosphäre bedankte sich Karin Fust, Mitarbeiterin im Bützower Familienzentrum der Volkssolidarität , bei ihren geladenen Gästen. „Die 20 Ortsgruppen haben dieses Jahr insgesamt 9657 Euro eingesammelt. Das ist eine großartige Leistung. Das Geld wird auch wieder in Projekte der Volkssolidarität fließen.“

Nicht zu kurz kommen sollten auch die Ehepartner der Mitglieder, meinte Petra Förster von der Volkssolidarität Mecklenburg-Mitte. Auch diese seien oft beansprucht. „Die Seniorenarbeit ist besonders wichtig“, sagte Michael Meiners, Mitarbeiter der Amtsverwaltung. Auch diese Altersgruppe könne das gemeinschaftliche Leben aktiv mitgestalten.

So tut es auch die Ortsgruppe von Ingeborg Gohrbandt. Zur Weihnachtsfeier schließt sie sich mit der Gruppe aus Jürgenshagen zusammen, sodass am Ende rund 90 Menschen zusammen feiern können. Bei der Veranstaltung singt Ingeborg Gohrbandt, die schon seit 24 Jahren bei der Volkssolidarität ist, selbst im Chor mit. Auch nach so langer Zeit denkt die Vorsitzende der Ortsgruppe nicht daran, mit ihrem Engagement aufzuhören.

Schon während der Wende war Ingeborg Gohrbandt als Gemeindehelferin im Ort bekannt gewesen. Schließlich konnte sie sich nicht mehr dagegen wehren, auch die Volkssolidarität in Klein Sien anzuleiten. „Die Ortsgruppen bieten in kleinen Gemeinden immer einen Anlaufpunkt für die Menschen. Manche verstehen es sogar, die Jugend mitzunehemen“, sagt Karin Fust. Auch Nichtmitglieder seien immer gerne zu allen Aktivitäten eingeladen. Hervorzuheben sei außerdem, dass selbst die Mitglieder, die krank sind und das Haus nicht mehr verlassen können, nicht außen vor gelassen werden. „Die werden dann oft von uns zu Hause besucht. Es ist einfach schön für sie zu sehen, dass sich jemand Zeit für sie nimmt und sich mit ihnen unterhält.“

Obwohl sie „ja nicht so viel mache“, fügt Ingeborg Gohrbandt noch hinzu, dass in Klein Sien zudem noch Grillnachmittage, Buchlesungen und Spieleabende in der Feuerwehr veranstaltet werden. Und besonderes Highlight war vor kurzem der Besuch des Musicals „König der Löwen“.

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