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Bützower Zeitung

18. Oktober 2017 | 18:50 Uhr

Bröbberow : Ein Apfelbaum zur Einweihung

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

In Bröbberow wurde gestern das neue Schulgebäude der Freien Grundschule offiziell eingeweiht

svz.de von
erstellt am 24.Okt.2015 | 05:48 Uhr

Am gestrigen Freitag war er nun endlich da, der lang ersehnt Tag der offenen Tür der Freien Grundschule Bröbberow. Martin und Katharina Drewes sowie alle, die zur „ AIMV – Aktiv in MV„ gehören, hatten eingeladen, um Eltern, Großeltern, den Bröbberowern und der Gemeinde, vor allem aber allen Helfern und Sponsoren ihr neues Schulgebäude zu präsentieren und Danke zu sagen.

2011 wurde die Freie Grundschule in Bröbberow eröffnet. Die damals elf Kinder kamen im ehemaligen Bröbberower Gutshaus unter. Dort platzte die kleine Schule aber bald aus allen Nähten. Deshalb wurde das nebenstehende Stallgebäude ausgebaut. In seiner Rede stellte Martin Drewes die zahlreichen Hürden dar, die es zu überwinden galt, bis man nun diesen Tag der offenen Tür feiern konnte. So wurde 2012 schon der Stall gekauft, aber für die Sanierung war kein Geld da. Als 2013 endlich der „so dringend herbeigesehnte Fördermittelbescheid vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg eintrudelte, dachte ich mir, dass wir die restliche Finanzierung ganz schnell auf die Beine stellen können“, so Martin Drewes. „Freunde, dass es so schwer sein wird, einen Partner zu finden, der uns und unser Projekt versteht, der sieht, was wir hier alle schaffen, damit hätte ich nicht gerechnet“, so Drewes. Erst ein Jahr später stieß das Team auf Johannes Löning, Mitglied des Vorstands der VR Bank Schwerin. Sie überzeugten ihn von dem Projekt und dann ging alles sehr schnell – die Gesamtfinanzierung war gesichert. Trotzdem war Sparen und selbst mit Handanlegen gefragt. Das Ergebnis ist eine einzigartige Schule, ein einzigartiges Schulgebäude.

Seit diesem Schuljahr besuchen nun 68 Schul- und Hortkinder das neue und gleichzeitig alte Schulgebäude. Mit den neuen Räumlichkeiten ist auch die Orientierungsstufe möglich.

Der Tag der offenen Tür war zugleich der Tag der Einweihung dieser neuen Schule. Darauf hatten sich Lehrer, Horterzieher und natürlich die Kinder gut vorbereitet. Tische waren aufgebaut, an den es Flohmarkt-Artikel, aber auch Kaffee und Kuchen gab. Wer Lust hatte, konnte einen Rundgang durch das Schulgebäude machen.

Aber erst einmal verfolgten alle das schöne Programm der Kinder. Zusammen mit den Gitarrenklängen der Horterzieherin Anita Schulz sangen sie ein selbst gedichtetes Lied. Das plattdeutsche Lied mit dem Spiel von Fenja und Oskar amüsierte die Zuschauer genauso wie der anschließende Sketch über Max’ und Moritz’ vierten Streich.

Ein Höhepunkt war auch das Pflanzen eines Apfelbäumchens vor der Schule. „Dort stand ein wunderschöner alter Apfelbaum“, erzählte Katharina Drewes. „Leider musste dieser den Bauarbeiten weichen“, erklärt sie. „Da dachte ich mir, ich bringe zum heutigen Tag einen mit, der den Alten ersetzen soll“, ergänzt Johannes Löning. Und so wurde gemeinsam mit den Kindern ein junger Gravensteiner Apfelbaum vor dem Schulgebäude eingepflanzt, auf das er bald viele leckere Äpfel für die Kinder trägt.

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