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Bützow : Eigenheime: Die Stadt sucht neue Bauplätze

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Verwaltung legt Liste möglicher Standorte für Häuslebauer vor

svz.de von
erstellt am 29.Dez.2015 | 15:32 Uhr

Die Stadt Bützow hat kaum noch Bauplätze für Häuslebauer. Am Eigenheimstandort Wismarsche Straße Süd sind von den elf derzeit erschlossenen Grundstücken bereits sieben vergeben. Deshalb gibt es jetzt erste Überlegungen über neue Standorte. Auf der letzten Sitzung des Bauausschusses in diesem Jahr wurde darüber erstmals öffentlich diskutiert.

Bei der Wahl der Standorte gibt es keine klare Richtlinie. Vielmehr gehe es darum, verschiedene Varianten ins Auge zu fassen, die die unterschiedlichen Interessenlagen berücksichtigen, wie Bützows Bürgermeister Christian Grüschow betont. Es gebe potenzielle Häuslebauer, die auf der grünen Wiese, eher am Stadtrand, ihren Traum verwirklichen wollen. Eine ruhige Lage, aber dennoch nicht weit entfernt von der Stadt. Aber mancher möchte auch direkt ins Zentrum. Auch diesen möglichen Bauherren will die Stadt künftig Bauplätze anbieten können. Insgesamt möchte Grüschow eine solche Situation schaffen, dass „man immer zehn bis 15 Bauplätze im Petto hat“, wenn entsprechende Anfragen von Bauwilligen kommen.

„In der Straße vor dem Rostocker Tor sind sicherlich noch Plätze frei“, sagte im Bauausschuss Gudrun Lidzba (CDU). Es sei natürlich die Frage, welche Eigentumsverhältnisse dort bestehen. Jörg Krone (UBB) könnte sich vorstellen, dass die teilweise brach liegenden Flächen am sogenannten Gummiweg in Richtung Bahnhof (Garagen/Gärten) durch Eigenheime aufgewertet werden könnte. Zwei Überlegungen, die auch Seitens der Stadt auf einem Diskussionspapier aufgenommen wurden.

Das umfasst derzeit zehn Vorschläge. Ein neues Wohngebiet mit einer größeren Anzahl von Bauplätzen könnte in der Wismarschen Straße hinter der Tankstelle entstehen. Ein Platz eher für einige wenige Eigenheime sei der Bereich des Verkehrsgartens. Auch die Gartenanlage Warnowweg/Leninring wäre eine mögliche Option. „Das sind alles erste Überlegungen. Wir müssen da sehr sensibel sein, denn nicht alle Gärten stehen leer“, betont Grüschow. Ohnehin ist die jetzt vorgelegte Liste nur eine Diskussionsgrundlage. Für die Erschließung als Eigenheimstandorte sind viele Kriterien zu berücksichtigen. Da geht es um naturschutzrechtliche Belange, darum, Überschwemmungsflächen vorzuhalten, es müssen Baugrunduntersuchungen durchgeführt werden und es könnten Einschränkungen wegen Verkehrslärm geltend gemacht werden. Vielmehr gehe es darum, eine Diskussion anzuschieben, die darin münden sollte, dass die Verwaltung mit konkreten Plänen von den Stadtvertretern ins Rennen geschickt werden kann.

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