zur Navigation springen

20 Fragen : Eierlikör mit Lindenberg getrunken

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Mit ihrer Rostocker Eventagentur organisiert Martina Hildebrandt den MV-Tag 2016

von
erstellt am 23.Apr.2016 | 12:00 Uhr

In Güstrow ist Martina Hildebrandt, Geschäftsführerin der Hanseatischen Eventagentur, keine Unbekannte. Seit zehn Jahren organisiert sie zusammen mit dem Güstrower Juwelierhaus Grabbe das Mecklenburger Entenrennen. In diesem Jahr laufen bei der Agenturchefin die Fäden für den MV-Tag in der Barlachstadt zusammen. Aus Schönberg stammend ist die 48-Jährige mit ihrem Mann Torsten und Labrador Paul im Landkreis Rostock zu Hause. Bevor sie mit ihrem Ehemann 2013 ihre eigene Agentur gründete arbeitete sie als Marketingleiterin der Lübzer Brauerei und als Geschäftsführerin der Konzert- und Eventagentur von Antenne MV. Ihre langjährige Erfahrung in der Branche und bei der Ausgestaltung des Landesfestes der Landesregierung macht Martina Hildebrandt zur MV-Tags-Expertin. Heute beantwortet sie die 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Zuhause, an einem Tisch Marke Eigenbau, unter einer sehr alten Eiche. Eigentlich haben wir das Grundstück nur wegen der Eiche gekauft.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
In unserem kleinen Dorf gibt es nicht viel zu ändern. Wenn man die Zeit zurück drehen könnte, hätte ich die Einwohner gefragt, ob sie von 185 Meter hohen Windkraftanlagen umgeben werden möchten.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Beruflich bei einer unserer vielen Veranstaltungen in der Region. Privat in unserem Garten oder am Küchentisch, wo ich so ziemlich alles mache außer Essen zuzubereiten.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mein erstes Gehalt habe ich nach der Ausbildung in einer Bäuerliche Handelsgesellschaft mit dem Verkaufen von Baustoffen verdient – wenn welche da waren.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Das komplette erste Gehalt ging für eine Jacke drauf.
Was würden Sie gerne können?
Italienisch, weil wir unsere Mini-Urlaube gern mit dem Wohnmobil in Italien verbringen.
Was stört Sie an anderen?
Arroganz, nicht zuhören wollen, Bequemlichkeit und Selbstgefälligkeit ohne einen Hauch von Ahnung.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Wir haben einen sieben Monate alten Labradorwelpen. Er heißt Paul. Gerade habe ich ihn dabei beobachtet, wie er ganz allein einen gefährlichen Käfer umzingelte – zum Lachen.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich kaufe gern alte Bücher. Es gibt bestimmt vernünftigere Möglichkeiten Geld auszugeben. Aber ich mag den Geruch, die vergessenen Lesezeichen, persönliche Randnotizen und die Vorstellung, wie viele Leute so ein Buch in den letzten 300 Jahren begleitet hat.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Einen Helden in dem Sinn, dass ich so sein möchte wie er, habe ich nicht. Aber ich habe großen Respekt vor sehr vielen Menschen, die täglich etwas mehr machen als sie müssten – in der Firma oder in einem Ehrenamt oder ganz privat.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Die Menschheit hat den Verstand verloren“, Tagebücher von Astrid Lindgren von 1939-1945, ein Geschenk von meiner Kollegin Cindy Piel.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich bin kein Serienfan oder muss irgendetwas jeden Tag sehen. Das einzige, was bei uns zuhause Kult ist, ist „Tatort“, am liebsten mit Thiel und Boerne.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Definitiv bei einem Fußballspiel – ohne Pyro-Wahnsinn.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Durch meinen Job lerne ich fast täglich interessante Menschen aus den verschiedensten Bereichen kennen. Da bleiben keine Wünsche offen.
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Ich kann leider überhaupt nicht kochen – und das gehört auch nicht zu den Dingen, die ich unbedingt lernen möchte. Nudeln mit Tomatensoße bekomme ich hin – also Italienisch.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Bis ans Ende der Welt“ von Udo Lindenberg. Der Song war schon Bestandteil unserer Inszenierung Warnemünder Turmleuchten. Außerdem habe ich Udo Lindenberg schon mehrmals getroffen, im Hotel Atlantik mit ihm Eierlikör getrunken und ihn von seinen Eltern schwärmen hören.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ich habe schon einige Geschenke erhalten, die mir viel bedeuten. Mein Vater schenkte mir seine Glashütte-Uhr von 1957 zu meinem Master-Abschluss. Die trage ich bei besonderen Anlässen. Von meiner Mutter ist unser Hund Paul.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich habe mir früher jedes Jahr ein bedrohtes Tier ausgesucht, dass ich in seinem natürlichen Umfeld „besucht“ habe, z.B. Grizzlybären in Alaska, Tiger in Indien, Berggorillas in Uganda, Eisbären an der Hudson Bay. Eine Art würde ich gern noch sehen: die Echsen auf den Galapagos-Inseln.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Wir veranstalten das Warnemünder Turmleuchten – so habe ich eine Beziehung zu dem Leuchtturm. Als Rentner, könnte ich am Leuchtturm Eintritt kassieren und den Touristen etwas über die Region erzählen. Aber vielleicht mache ich auch Sachen, von denen ich heute noch nichts weiß.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Der Güstrowerin Clivia von Berg. Sie ist eine unserer Botschafter für den MV-Tag und kümmert sich hingebungsvoll um ihren wunderbaren Sohn Aaron.












zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen