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Kloster Rühn : „Eickelberger“ als neue Biersorte?

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Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

In Winterkirche des Klosters Rühn gestern Ausstellung „Kreise und Kronen“ von Nils Rackwitz eröffnet

svz.de von
erstellt am 13.Apr.2014 | 16:50 Uhr

Im so genannten Nonnengang der Winterkirche des Klosters Rühn öffnete gestern die Ausstellung „Kreise und Kronen“ des Malers Nils Rackwitz. Zu sehen sind 36 Bilder des in Eickelberg lebenden Künstlers. Neben in kräftigen Farben gehaltenen Landschaften zeigt der 36-Jährige Gegenständliches: alte Flaschen, Schrauben an Bahngleisen, Dosen und immer wieder Kronkorken. „Ich habe tausende Kronkorken gesammelt und variiere sie zu immer neuen Motiven“, erzählt der Künstler. „Eickelberger“ steht auf einem Verschluss als Vorschlag für eine neue Biersorte. Die Brauerei dazu müsste in dem Ort aber noch gebaut werden… Seit 2009 lebt Nils Rackwitz in Eickelberg. Er stammt aus Münster und studierte in Kiel Grafik-Design mit den Schwerpunkten Typografie und Buchgestaltung. Nach Jobs in der Werbebranche arbeitet er seit 2008 als freischaffender Maler. Er ist Mitinitiator der Eickelberger Kunst-Kirche, bei dessen dritter Auflage ab 26. Juli weitere Arbeiten von ihm und anderen Künstlern aus der Region zu sehen sein werden. In seiner Laudatio bescheinigte Ernst Schützler dem Maler eine Entwicklung, die neugierig auf weitere Werke mache. Er ermutigte die zahlreichen Besucher der Vernissage, mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen. Gelegenheit dazu dürfte in der bis zum 25. Mai laufenden Ausstellung bestehen. Wie Sigrid Papendorff vom Klosterverein informierte, habe der Künstler auch Aufsichtszeiten in der Ausstellung übernommen. „Da kann man mit ihm sprechen und ihm sogar beim Malen über die Schulter schauen“, sagte sie. Ernst Schützler unterbreitete einen Vorschlag: Er ermunterte den Verein, zu regelmäßigen Kunstgesprächen einzuladen. Themen dafür könnten sein, wie Künstler in der heutigen Zeit überleben und welche Bedeutung Kunst und Kultur für den ländlichen Raum haben.

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