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Kirchensanierung : Eickelberg: Der stete Blick auf das Telefon

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Sanierungsarbeiten in der Dorfkirche lassen auf sich warten / Finanzielle Situation wird derzeit geprüft

svz.de von
erstellt am 10.Okt.2017 | 05:00 Uhr

„Ich warte stündlich auf einen Anruf von Peter Blümel“, sagt Karen von Blomberg. Sie engagiert sich für den Erhalt und die Restaurierung der Dorfkirche in Eickelberg und wartet auf gute Nachrichten vom zuständigen Ingenieur. Dieser hat nämlich die Ausschreibungen für die Bauarbeiten veranlasst. Bereits Anfang Juni waren alle Zuwendungsbescheide für das rund 300 000 Euro teure Vorhaben eingegangen. Aber: „Noch hat sich nichts bewegt“, so Karen van Blomberg.

Dies habe seine Richtigkeit, erklärt der zuständige Architekt. „Wir müssen noch eingige Details klären“, so Peter Blümel. Die Schätzungen würden nicht mit den tatsächlichen Kosten der Firmen übereinstimmen, die die Ausschreibungen ergaben. Es müsse nun abgeklärt werden, ob einige Parts weggelassen werden, ob eingespart oder nachfinanziert werden muss. Die Bürokratie hinter dem Bauvorhaben fordere nun mal seine Zeit ein. „Wir bemühen uns, so schnell wie möglich zu sein. Aber wir sind nur ein Zahnrad von vielen“, sagt Peter Blümel. Außerdem seien kompetente Handwerker für derartige Arbeiten genauso rar wie das nötige Baumaterial. „Das gibt es nicht im Baumarkt.“ Aber noch in diesem Jahr sollen die ersten Arbeiten durchgeführt werden.

Schwierigkeiten mit den Fördermittel-Gebern wird es aber nicht geben, so Peter Blümel. Denn in der Regel sind Gelder auch an Fristen geknüpft. Die Bauzeit läuft bis zum August 2018. Die Ostseesparkasse, der Landkreis mit seinem Dorferneuerungsprogramm sowie Leader haben Gelder bewilligt, insgesamt 285 600 Euro.

Geplant ist – sofern alle bürokratischen Hürden überwunden sind – zwei Bauabschnitte parallel in Angriff zu nehmen. Der erste bezieht sich auf das Innenleben der Kirche, der zweite auf das Äußere. Laut Peter Blümel soll das alte Gestühl instand gesetzt, eine Toilette installiert und ein Vorraum errichtet werden. Die schiefen Fußböden sollen erneuert werden, genau wie die Holzdecke, die Bleiglasfenster und die rissigen Mauerwerke. Dafür werde das bestehende Mauerwerk ab- und neues aufgetragen.

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