Schuljubiläum : Dunkle Fee führt durch den Abend

Die Modenschau am Abend in der Aula sorgte für großes Staunen, denn die Schüler hatten aus einfachsten Materialien wunderbare Roben geschaffen.
1 von 5
Die Modenschau am Abend in der Aula sorgte für großes Staunen, denn die Schüler hatten aus einfachsten Materialien wunderbare Roben geschaffen.

Ball der Ehemaligen in der Schwaaner Prof.-Franz-Bunke-Schule überzeugt mit einem abwechslungsreichen Programm

von
20. Juni 2016, 05:00 Uhr

Auf diesen Geburtstag freuten sich viele Schwaaner seit Wochen – am Sonnabend war es nun soweit. Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Schulgebäudes der Prof.-Franz-Bunke Schule hatten Schüler und Lehrer Eltern, Ehemalige und Freunde zu einem großen Ball der Ehemaligen eingeladen – und wahrlich nicht zu viel versprochen.

Gemütlich begann der Nachmittag bei Kaffee und Kuchen in der Aula und im Freien. Das Wetter hatte es gut gemeint mit den Feiernden. Nach und nach strömten die Besucher aus Nah und Fern herbei. Viele hatten sich für das Fest besonders herausgeputzt und ließen es sich nicht nehmen, mit einem Glas Sekt auf den besonderen Tag, der so viele Menschen verband, anzustoßen.


Ein Fest voller Erinnerungen


Verschiedene Programmpunkte sorgten immer wieder für Unterhaltung. So hatte der Chor einige Stücke vorbereitet. Die Theatergruppe hatte sich einige lustige Darbietungen ausgedacht. So gab es am Nachmittag gleich fünf Radiosendungen gleichzeitig, sodass ein herrliches Nachrichten-Potpourri entstand.

Die Gäste, von denen die Mehrzahl einst selbst hier zur Schule ging, nutzten die Gelegenheit, das Gebäude zu erkunden oder an einer der Führungen teilzunehmen.

Die Klassenräume waren verschiedenen Jahrgängen zugeteilt, die den Ball mit einem Ehemaligentreffen verbanden. Unzählige Erinnerungen wurden an diesem Tag ausgetauscht. „Wie lange das schon wieder her ist“, war in vielen Unterhaltungen zu hören.

Im Schulhaus wurde darüber hinaus die Geschichte der vergangenen 60 Jahre in Form von Informationstafeln erzählt. An den Wänden reihten sich zudem Fotos der vergangenen Jahrzehnte aneinander. Neugierig suchten die Besucher darauf nach bekannten Gesichtern.

Ein Höhepunkt war dann die Modenschau. Diese lockte so viele Schaulustige an, dass die Aula drohte, aus allen Nähten zu platzen. Um die Situation zu entschärfen, wurde kurzerhand ein zweiter Durchgang eingeplant. Ein kluger Zug, denn vielen Zuschauern wäre sonst ein tolles Programm entgangen. Schon als Sabine Prestin die Bühne in üppiger Verkleidung betrat, war das Publikum kaum mehr zu halten. Als dunkle Fee führte sie durch das Programm und nahm die Gäste mit auf eine Reise ins Land der Fantasie. „Haben sie schon gewusst, dass man aus Kaffeepads Schmuck machen kann?“, fragte sie. Auch aus Müllsacken, Luftballons und Polystyrol lassen sich wunderbare Roben schneidern. So schritten die Models in futuristischen, verspielten und beinahe klassischen Gewändern über den Laufsteg. Ein schneeweißes Brautkleid ließ die Menge staunen.

Doch damit war das Fest noch lange nicht beendet. Nach der eindrucksvollen Schau folgte eine Versteigerung und auch das Tanzen kam bei dem Ball nicht zu kurz.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen