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Bützower Zeitung

22. August 2017 | 18:42 Uhr

Kriminalität : Drogenrazzia in Bützow

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Beamte durchsuchen am Morgen elf Objekte in Güstrow und der Warnowstadt

Nach SVZ-Informationen stürmten Polizisten gestern Morgen gegen 9 Uhr ein Wohnhaus in der Bützower Jungfernstraße – weitere Objekte im Landkreis wurden durchsucht. Das Ergebnis: Polizei und Staatsanwaltschaft gelang damit ein Schlag gegen die Betäubungskriminalität im Landkreis Rostock. In den frühen Morgenstunden durchsuchten die beteiligten Behörden insgesamt elf Objekte im Kreis – neben dem Objekt in Bützow auch zehn weitere im Stadtgebiet Güstrow. Das bestätigte gestern das Landeskriminalamt auf SVZ-Nachfrage. „Es handelte sich um eine Durchsuchung im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität. Es wurden elf Objekte durchsucht – insgesamt gab es zehn Beschuldigte“, erklärt Michael Schuldt, Sprecher des Landeskriminalamtes MV, und verwies an die Staatsanwaltschaft Rostock als Herrin des Verfahrens.

Es habe Durchsuchungen gegeben, bestätigte auch Staatsanwalt Harald Nowack, Sprecher der Rostocker Staatsanwaltschaft. „Beteiligt waren neben den Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Rostock und des Landeskriminalamtes MV auch die Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit des Landes MV“, gibt der Staatsanwalt weiter Auskunft. Die Durchsuchungen seien erfolgreich gewesen. „Der Hauptbeschuldigte – ein 31-jähriger Güstrower – wurde in Haft genommen. Es bestand Wiederholungsgefahr“, sagt Harald Nowack. Der Beschuldigte steht im Verdacht, unerlaubt mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge gehandelt zu haben. Bei der Durchsuchung konnten schließlich 300 Gramm Marihuana und Amphetamine sichergestellt werden. „Derartige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz werden mit einer Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft“, erklärt Harald Nowack die Strafe, die den 31-Jährigen erwarten wird.

Die Staatsanwaltschaft Rostock habe aufgrund der ersten Erkenntnisse unverzüglich einen weiteren Durchsuchungsbeschluss erwirkt, fügt der Staatsanwalt hinzu. Dieser wurde ebenfalls noch am Dienstag vollstreckt.



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erstellt am 19.Jul.2016 | 21:00 Uhr

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