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Bützower Zeitung

21. Oktober 2017 | 18:10 Uhr

Bützow : DRK baut mehr Häuser am See

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Auch Wohngemeinschaft und Sozialstation geplant / Genauer Baubeginn steht jedoch noch nicht fest

von
erstellt am 03.Jan.2017 | 21:00 Uhr

Der DRK-Kreisverband Mittleres Mecklenburg in Güstrow hat seine Pläne für die Wohnanlage am Bützower See noch einmal verändert und erweitert. Wann jedoch die ersten Mieter einziehen können, dafür gibt es nach wie vor keinen genauen Termin.

„Der B-Plan ist nun beschlossen und genehmigt“, sagt Manuela Hamann. Sie ist beim Kreisverband für das Marketing verantwortlich und hat das Projekt von Beginn an begleitet. „Im Frühjahr wollen wir mit den Tiefbauarbeiten beginnen“, ergänzt sie. Eine Güstrower Firma habe den Zuschlag erhalten. Einen genauen Termin könne sie aber nicht nennen, sagt Hamann. Das hänge von den Baufirmen ab. „Wenn ich jetzt einen Termin nenne, nageln mich die Bützower darauf fest“, so Manuela Hamann. Sie wäre froh, wenn es nun aber endlich losgeht. Das Problem: „Die Auftragsbücher der Firmen sind voll“, sagt Hamann. „Es ist schwierig, sie zu binden.“

Anfang 2013 wurden erstmals die Pläne des DRK über den Bau einer Wohnanlage für betreutes Wohnen auf dem Gelände des ehemaligen Möbelwerkes bekannt. Zugleich bewarb sich der Bützower Karsten Thiemann mit einem Projekt einer Mehrgenerationen-Wohnanlage um das attraktive Baugrundstück am Bützower See. Mit der knappen Mehrheit von einer Stimme gab die Bützower Stadtvertretung dem DRK den Zuschlag. Seitdem ist viel Zeit vergangen. Das Gelände am Bützower See ist zwar beräumt. Doch im Zuge des Genehmigungsverfahren gab es mehrfach Verzögerungen, unter anderem weil im Erdreich Altlasten vermutet wurden. Schließlich war das rund 1,5 Hektar große Areal mehr als 100 Jahre gewerblich genutzt worden. So waren mehrere Baugrunduntersuchungen angeordnet worden. Die gaben letztlich Entwarnung. „Es gab wirklich nur eine kritische Stelle im Bereich der ehemaligen Flaschenannahme. Da wir aber nicht in größere Tiefen gehen, gibt es nun keine Bedenken mehr“, sagt Manuela Hamann.

Erweitert worden seien mittlerweile die genauen Baupläne. „Anstatt 33 werden wir jetzt 38 Einheiten für betreutes Wohnen bauen“, so Hamann. Außerdem habe man die einzelnen Häuser noch einmal „hin- und hergeschoben und gedreht. Jeder möchte viel Sonne und am besten jeder mit Blick zum See. Doch natürlich können wir da nicht allen gerecht werden“, sagt Hamann. Die Erweiterung des Angebotes sei auch darauf zurückzuführen, dass es eine Nachfrage nach Dreiraumwohnungen gab.

Und weitere Neuheiten gibt es. Auf dem Gelände werde ein Haus für eine Wohngemeinschaft entstehen. In einer gleichartigen Wohnanlage in Gnoien habe man seit einem Jahr mit einem solchen Angebot Erfahrungen sammeln können und es nun auch für Bützow mit in die Pläne aufgenommen. Es werde zwölf Zimmer geben, zudem eine Küche, ein Gemeinschafts-Wohnzimmer und eine Raum zum Wäschewaschen, so Hamann. Die Zimmer selbst seien „größere Hotelzimmer, unter anderem mit einer Sitzecke und einem Bad“.

Das alles ist aber noch Zukunftsmusik. Nach den Tiefbauarbeiten hoffe das DRK noch in diesem Jahr auch mit dem Bau der geplanten Begegnungsstätte beginnen zu können. Es wäre das erste Objekt, das entstehen soll. Dafür waren bereits Gelder aus der Fernsehlotterie eingeworben worden. Und noch eine Veränderung gibt es. Nicht mehr Hamann sondern Carolin May wird künftig das Projekt weiter betreuen.

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