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Bützower Zeitung

24. November 2017 | 03:18 Uhr

Bützow : Drei Millionen Euro für die Zukunft

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Mit dem Doppelhaushalt 2016/17 haben die Bützower Stadtvertreter auch wichtige Investitionen festgeschrieben

svz.de von
erstellt am 28.Dez.2015 | 15:24 Uhr

Noch vor dem Jahreswechsel haben die Stadtvertreter den neuen Haushalt beschlossen. Damit sind nicht nur die Weichen für das kommende Jahr gestellt, sondern auch die wichtigsten Investitionen für 2017 festgeschrieben. Rund drei Millionen Euro will die Stadt in den Jahren 2016 und 2017 in die Hand nehmen. Im Rahmen der Haushaltsdebatte, die seit Mitte September geführt wurde, gab es immer wieder neue Ansätze und unterschiedliche Auffassungen. Am Ende stand ein Haushalt, der für beide Jahre Defizite ausweist. Doch die meisten Stadtvertreter bauen darauf, dass die kommenden beiden Jahre noch einmal geprägt sind von größeren Investitionen insbesondere in den Straßenbau. Kosten, die es in dieser Größenordnung dann in den Jahren nach 2017 nicht mehr geben wird.

Unter anderem stehen die Sanierungsarbeiten in den Straßen Vor dem Rühner Tor (Landesstraße) und Am Forsthof (Kreisstraße) an. Der Eigenanteil der Stadt beträgt beim Rühner Tor im kommenden Jahr rund 250 000 Euro und im Folgejahr noch einmal 50 000 Euro. Auch für den Neubau der Straße Am Forsthof werden insgesamt 250 000 Euro als Eigenanteil der Stadt für die beiden Jahre eingeplant. Geld, das für die Nebenanlagen, wie zum Beispiel Gehwege und Beleuchtung aufgewendet werden muss, weil das nicht von den Straßeneigentümern getragen wird.

Und noch einmal 250 000 Euro will die Stadt aufwenden, um den Rosengarten neu zu gestalten. Diese Summe wird bei Weitem nicht ausreichen, um die 15    000 Quadratmeter große Parkanlage am Rande der Altstadt zu einer grünen Oase werden zu lassen. Die Pläne dazu gibt es schon lange. Durch den Tornado am 5. Mai wurden sie aber in den Vordergrund geschoben. Im Sommer sprach Bürgermeister Christian Grüschow von einer Gesamtsumme von 750 000 bis einer Millionen Euro. Deshalb setzt die Stadt natürlich auch bei diesem Vorhaben auf die Bereitstellung von Fördermitteln. Nur dann sind solche Pläne zu realisieren. In diesem speziellen Fall wird aber die Umsetzung auch davon abhängen, wann der Straßen- und Brückenbau am Aalfang abgeschlossen ist.

Neugestaltet werden soll auch ein Teil des Bahnhofsareals. Das möchte die Stadt im kommenden Jahr für knapp 45 000 Euro kaufen und für weitere 20 000 Euro überplanen. 2017 sollen dann für die Neugestaltung noch einmal 105 000 Euro investiert werden. Das wären 25 Prozent der geschätzten Gesamtkosten.

Investiert wird aber auch in die digitale Zukunft innerhalb der Verwaltung. Durch entsprechende neue Computerprogramme für das Gebäudemanagement, für den Sitzungsdienst und das Internet soll die Arbeit vereinfacht und effizienter gestaltet werden. Dafür sind in den kommenden beiden Jahren rund 50 000 Euro eingeplant.

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