Bützow : Diskussion um Spielplatz an der Warnow

Seit Wochen ist der Pegel der Warnow besonders hoch. Das wird auch hier am neuen Spielplatz im „Park am Schloss“ sichtbar. Eltern sehen das als eine Gefahr für Kinder.
Seit Wochen ist der Pegel der Warnow besonders hoch. Das wird auch hier am neuen Spielplatz im „Park am Schloss“ sichtbar. Eltern sehen das als eine Gefahr für Kinder.

Unser Beitrag „Hat Bützow zu nah am Wasser gebaut?“ vom 26. Januar sorgt für Gesprächsstoff

svz.de von
03. Februar 2018, 05:00 Uhr

„Hat Bützow zu nah am Wasser gebaut?“ – diese Frage stellten wir in der Ausgabe am Freitag, 26. Januar. Maik Reinick wandte sich an die Redaktion und wies darauf hin, dass der Spielplatz des frisch eröffneten Parks am Schloss aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Warnow, insbesondere weil es keine Absperrung gibt, eine Gefahr darstellt. Wegen der hohen Wasserstände fließt die Warnow derzeit noch dichter an den spielenden Kindern vorbei. Die Stadt erklärte daraufhin, dass die Arbeiten noch nicht abgeschlossen seien. Engmaschige Bepflanzungen seien im Uferbereich geplant, die den Zugang zum Wasser erschweren sollen.

Der Artikel sorgte bei den Lesern für unterschiedliche Meinungen. Grundtenor ist allerdings, dass sich viele Bützower Sorgen machen. Klassisch per Leserbrief wandte sich die die Bützowerin Gudrun Kasch an die Redaktion. Sie schreibt: „Nach Beobachtungen stimme ich der Skepsis von Maik Reinick zu. Ob eine dichte Bepflanzung die Gefahr am Wasserspielplatz bannt, wage ich zu bezweifeln. Kinder klettern auf Bepflanzungen und würden auch durch dichten Bewuchs gehen. Eine stabile Abgrenzung in entsprechender Höhe wäre vielleicht sicherer.

Ich habe dort auch schon Kinder gesehen, die sich am Uferrand und im Randbewuchs aufhielten. Wenn Erziehungsberechtigte dabei sind, ist die Aufsicht gegeben. Aber es wird auch vorkommen, dass Kinder ohne Aufsicht dort spielen, und Kinder streiten und schubsen sich. Schon ist die Wassernähe eine Gefahr. Noch eine Beobachtung: Einige Wegabschnitte sind abschüssig, sodass sich dort bei Regen oft Pfützen bilden werden. Wie kann das Wasser abfließen? Könnte man hier und da noch Erde aufschütten?“

Auch im Netz wurde diskutiert. So entbrannte auf unserer Facebook-Präsenz eine regelrechte Diskussion. Der Plan habe lange im Rathaus ausgelegen und niemand habe sich darüber beschwert, schrieb beispielsweise Enrico Schröder. „Ich finde es absolut nachvollziehbar. Und Maik ist nicht der Einzige, der diese Bedenken hegt“, findet Katja Weinert. „Und ein Plan ist auch nur ein Stück Papier, die Realität hingegen sieht manchmal anders aus. Oder war das Hochwasser mit eingezeichnet?!“, wirft Katja Weinert in den Raum. Christoph Quandt pflichtet ihr bei: „Ganz deiner Meinung! Der Spielplatz ist einfach nur eine Gefahr.“ „Bis was passiert, aber lass sie mal was vor pflanzen“, schreibt Maik Raedisch. Etwas optimistischer ist Anja Lea: „Es wird bestimmt auch dafür eine Lösung geben.“ „Eltern haben eine Aufsichtspflicht und schwimmen lässt sich lernen“, schreibt Jens Schulz.

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