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Bützow/Schwaan : Die Pegel steigen an Warnow, Nebel und Beke

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Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Die Pegelwerte liegen seit Tagen weit über den Mittelwerten der höchsten Wasserstände

svz.de von
erstellt am 14.Jan.2015 | 19:40 Uhr

Wasser, Wasser, Wasser – die Pegel von Warnow, Nebel und Beke sind in den zurückliegenden Tagen noch einmal kräftig angestiegen.  Wo soll das viele Nass auch noch hin? Die Äcker und Wiesen haben sich vollgesogen, können kaum noch Wasser aufnehmen.

„Das führt zu  einem erneuten Anstieg der Wasserstände und Durchflüsse an den Pegeln im Amtsgebiet  des Staatlichen Amtes für Umwelt und Landwirtschaft Mittleres Mecklenburg“ so Dr. Ricarda Börner vom Dezernat für Wasserkunde. So auch gestern wieder. Der Unterpegel der Warnow in Bützow stand  am Mittwoch bei 603 Zentimetern und damit sechs Zentimeter höher als 24 Stunden zuvor (Mittelwasserstand: 567 - siehe Hintergrund). Dieser Wert lag in der Beke bei Schwaan bei 665.

Seit Tagen liegen die Pegel an Warnow, Nebel und Beke weit über den normalen Durchschnittswerten für diese Jahreszeit. Ricarda Börner verweist u.a. auf die „lang anhaltenden und ergiebigen Niederschläge“ vor Weihnachten. Allein in dieser Zeit  fiel in der Region fast doppelt so viel Regen wie üblich.

Und das setzt sich jetzt im Januar fort. Allein zwischen dem 8. und  13. Januar wurde bereits 50 Prozent der normalen Niederschlagsmenge für den gesamten  Januar erreicht, so Börner.  „Vor allem an den Zuflüssen der Warnow werden Werte über den langjährigen mittleren Höchstwerten beobachtet.“ Da auch am Krakower See, welcher in die Nebel entlastet, Wasserstände über dem mittleren höchsten Wasserstand beobachtet werden, ist mit einem zügigen Absinken der Wasserstände bzw. Durchflüsse noch nicht zu rechnen. Gleiches treffe für die Warnow bei Bützow und Beke bei Schwaan zu. An Warnow und Beke werden seit mindestens 20 Jahren die Pegelstände regelmäßig erfasst.

 

 

 


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