Bützow : Die neue Troika des Bauernverbandes

Sie stehen jetzt an der Spitze des Bauernverbandes Bützow: Vorsitzender Armin Lüth (r.) sowie die Stellvertreter Kathrin Naumann und Silvio Griepentrog.
Sie stehen jetzt an der Spitze des Bauernverbandes Bützow: Vorsitzender Armin Lüth (r.) sowie die Stellvertreter Kathrin Naumann und Silvio Griepentrog.

Landwirte der Region Bützow/Schwaan wählen Vorstand.

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08. März 2019, 20:00 Uhr

Sie wollen mit ihrer Arbeit auf den Feldern und in den Ställen ein gesichertes Einkommen erzielen und nicht nur Antragsteller und Subventionsempfänger sein, sagte Armin Lüth gestern auf dem Bauerntag in Steinhagen. Die Politik müsse dafür langfristige Rahmenbedingungen schaffen, so der Letschower, der gestern zum neuen Vorsitzenden des Bauernverbandes Bützow gewählt wurde. Der 55-jährige tritt damit die Nachfolge von Manfred Bissa an, der sich nach acht Jahren nicht wieder zur Wahl gestellt hatte. Auch die Namen der beiden Stellvertreter sind neu. Dr. Kathrin Naumann von der Agrargenossenschaft Groß Grenz und Silvio Griepentrog vom gleichnamigen landwirtschaftlichen Betrieb in Steinhagen stehen Armin Lüth zur Seite.

Der neue Vorsitzende sieht die Zusammensetzung als Spiegelbild des Bauernverbandes Bützow insgesamt. In dem sind mehr als 90 Landwirte aus der Region Bützow/Schwaan bis nach Lüssow organisiert. Erfahrene und jüngere, größere Betriebe und kleinere, aber auch Landwirte im Nebenerwerb.

Die schweren Aufgaben zu meistern , vor allem, da Landwirtschaft immer unter den Augen der Öffentlichkeit stattfindet, bedarf „Geschlossenheit zu demonstrieren. „Verstecken brauchen wir uns nicht. Wir produzieren mit unserer täglichen Arbeit Lebensmittel auf höchstem Niveau, wir betreiben aktiv Umweltgestaltung und Umweltschutz“, so der neue Vorsitzende. Zudem seien die Landwirte eine wichtige soziale Komponente im ländlichen Raum, seien enge Partner der Gemeinden, wie auch Amtsvorsteher Eckhard Krüger betonte. In einer medialen Welt sollten die Landwirt „sachliche Kompetenz und Transparenz in der Arbeit“ den ständigen Anfeindungen entgegensetzen. „Wir haben nichts zu verbergen“, so Armin Lüth.

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