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Luftgüte in Mecklenburg-Vorpommern : Die Luft ist rein in der Region

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MV wirbt mit seiner schönen Landschaft, mit viel Wasser und sauberer Luft. Letzteres kann Dr. Thomas Draheim, Dezernent im Landesamt für Umweltschutz, Natur und Geologie, mit Messungen belegen.

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erstellt am 28.Okt.2012 | 11:14 Uhr

Güstrow | Das Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern wirbt mit seiner schönen Landschaft, mit viel Wasser und sauberer Luft. Letzteres kann Dr. Thomas Draheim, Dezernent im Landesamt für Umweltschutz, Natur und Geologie (Lung), bestätigen und vor allem mit Messungen belegen. Dieser Tage legte das Lung den Jahresbericht zur Luftgüte für 2011 vor.

"Die Auswertungen der Immissionsmessungen belegen die allgemein gute Luftqualität in unserem Land. Überschreitungen von Grenzwerten zum Schutz der menschlichen Gesundheit wurden nur an der durch sehr hohes Verkehrsaufkommen charakterisierten Messstation Rostock-Am Strande registriert. Die Immissionskonzentrationen von Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid und Benzol lagen wie in den Vorjahren landesweit deutlich unterhalb der Grenzwerte auf sehr niedrigem Niveau", fasst Draheim zusammen.

Gewonnen werden die Daten von zwölf über das Land verteilten Messstationen. Allein in der Hansestadt Rostock gibt es davon vier, im Landkreis Rostock zwei: in Güstrow auf dem Gelände des Lung in der Goldberger Straße und in Gülzow. Gemessen werden dabei Stickoxide, die Ozon- und die Fein staubbelastung. Der Feinstaub wird in zwei Fraktionen 24 Stunden über einen Filter gesammelt und im Labor gewogen. "Dabei können durchaus sehr unterschiedliche Werte auftreten. So haben die Witterungsbedingungen großen Einfluss auf die Konzentration, können die Feinstaubmenge verstärken oder abschwächen. Aber klar ist: Die Witterung erzeugt den Feinstaub nicht, sie kann durch schlechte Austauschbedingungen und Ferntransport die lokale Situation aber stark zuspitzen", betont der Dezernent. Der Betrieb der Güstrower und der Gülzower Station ermöglicht darüber hinaus einen Vergleich zwischen der Luftqualität in der Stadt und auf dem Land. Ergebnis: Es gibt praktisch keine Differenzen. Und auch negative Auswirkungen von der Biogasanlage vor den Toren der Barlachstadt auf die Luftreinheit kann Draheim nicht ausmachen. "Die Immissionswerte liefern dafür keinerlei Anhaltspunkte", sagt er.

Die Daten der zwölf Stationen werden nicht zum Selbstzweck gesammelt. Über das Umweltbundesamt werden die aus ganz Deutschland eintreffenden Messergebnisse zur Europäischen Union weitergeleitet.

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