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Bützower Zeitung

22. November 2017 | 12:18 Uhr

Bützow : Die kleine Tochter als große Heldin

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Christiane Giefers ist seit über einem Jahr Wahlbützowerin / Die Sportlerin vom Segelverein Güstrow wurde kürzlich Deutsche Meisterin

svz.de von
erstellt am 09.Sep.2017 | 09:00 Uhr

Seit etwas mehr als einem Jahr lebt Christiane Giefers in Wolken. Aufgewachsen ist die 37-Jährige im „schönen Lipperland in Nordrhein-Westfahlen. Das Wichtigste ist für mich meine zweijährige Tochter Lena, mit der ich alleine lebe“, sagt Christiane Giefers. Die studierte Lebensmitteltechnikerin ist als Hygieneinspektorin in ganz MV unterwegs. „Das geht für mich in Richtung Traumberuf“, sagt Christiane Giefers über ihren Job.

Ihre freie Zeit fülle sie mit Segelsport aller Art aus. „Ich habe eine kleine Jolle, mit der ich auf Regatten unterwegs bin, soeben es geht“, sagt die Sportlerin. Dazu gehört natürlich auch das Training und die Pflege vom Material. Ende August wurde die Sportlerin vom Segelverein Güstrow Deutsche Meisterin in der Contender-Klasse. Sie gewann nach vier Wettfahrten gegen ihre Konkurrentinnen aus Deutschland und Österreich den Titel der Internationalen Deutschen Meisterschaften auf dem oberbayerischen Walchensee.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Einen wirklichen Lieblingsplatz habe ich nicht. Aber ich mag Orte, an denen es ruhig ist und ich schöne Landschaften ansehen kann. Sei es am Meer, bei uns auf dem Lande oder auch mal in den Bergen. Lieblingsorte sind eher eine spontane Ruheoase.

Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
So lange lebe ich noch gar nicht in hier, dass ich zu diesem Thema eine Idee hätte.

Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Das ist ganz verschieden. Auf der Autobahn wenn ich arbeite, am Segelklub wenn ich Freizeit habe und sonst überall dort, wo meine Kleine und ich eine gute Zeit haben können, gerne auch bei Freunden zum Grillen oder einfach nur zusammen sitzen.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mein erstes eigenes Geld habe ich als Hiwi im Segelladen in meiner Heimat verdient. Da waren Pakete zu packen, Waren zu bearbeiten und noch vieles mehr. Neben dem Studium war das ein sehr schöner Nebenverdienst und eine angenehme Abwechslung.

Wofür haben Sie es ausgegeben
Na klar, für’s Segeln…

Was würden Sie gerne können?
Die Welt mit Kinderaugen sehen können, das wäre was!

Was stört Sie an anderen?

Ganz klar: Missgunst, Neid und Falschheit

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über und mit meiner Tochter muss ich mehrmals am Tag herzlich lachen!

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Vielleicht war es das letzte Ausgehen mit einer Freundin. Ich war um halb vier zu Hause, ich glaub dazu bin ich mittlerweile zu alt.

Wer ist Ihr persönlicher Held?
Es gibt einige Menschen, die ich sehr bewundere. Meine Mutter auf jeden Fall, für Ihre Stärke und ihre wunderbare Art, eine tolle Mama und Oma zu sein. Dann meinen Freund. Dafür, dass er so zielstrebig und konsequent in allen Dingen ist, die er macht. Und natürlich Lena, wie sie die Welt auf ihre Art entdeckt und mit einer wahnsinnigen Energie und Freude jedes Scheitern in einen Erfolg verwandelt.

Welches Buch lesen Sie gerade?
„Die unbeliebte Frau“, ein Taunuskrimi von Nele Neuhaus

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Tatort Münster

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Ich bin selten auf einer dieser Veranstaltungen.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Ich glaube, ich würde mich selber gerne mal als fremde Person kennenlernen.

Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Am liebsten eigene Ideen, viel Gemüse und Nudeln.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Ich war noch niemals in New York“ als Coverversion der Band United Four.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Das ist ein Kuscheltier. Das habe ich von meinem mittlerweile seit über 20 Jahren verstorbenen Papa bekommen, als ich ein kleines Kind war. Das Tier muss fast überall mit hin.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich möchte einmal an einer Weltmeisterschaft in Übersee teilnehmen.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Diese Frage stelle ich mir in 28 Jahren…

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Christoph Erle, dem 1. Vorsitzenden vom Segelverein Güstrow. Er treibt den Verein mit so viel Herzlichkeit und Energie voran, dass es eine wahre Freude ist, ihn dabei zu unterstützen.

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