20 Fragen : Die gute Seele des Klosters

Möchte gern mit Wolfgang Schäuble Klartext reden, durch den Grand Canyon paddeln, Musikinstrumente spielen und Fremdsprachen sprechen können: Ralf Helbig.
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Möchte gern mit Wolfgang Schäuble Klartext reden, durch den Grand Canyon paddeln, Musikinstrumente spielen und Fremdsprachen sprechen können: Ralf Helbig.

Ralf Helbig engagiert sich für den Klosterverein Rühn, bewundert seine Mutter sowie seine Frau und hört gern Torfrock

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02. April 2017, 10:00 Uhr

Am Rühner Kloster ist das ganze Jahr über viel los. Der Klosterverein begeistert die Besucher nicht nur mit dem historischen Bau, sondern auch mit Märkten, Vorträgen und Konzerten. Einen wesentlichen Anteil daran hat Ralf Helbig. Seit 2012 ist er Mitglied im Klosterverein Rühn, im Vorstand tätig und verantwortlich als Marktleiter sowie als Organisator für Konzerte. Ralf Helbig arbeitet in der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege als Leiter der Stabsstelle Information- und Kommunikationstechnik. Und wenn er darüber hinaus noch Zeit findet, entspannt er gern in seinem Garten, am Strand oder bei einer Paddeltour auf der Warnow.

SVZ-Redakteur Ralf Badenschier stellte dem 49-Jährigen die 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Mein Lieblingsplatz ist der Garten auf meinem Grundstück.

Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich finde, unser Bürgermeister und die Gemeindevertreter machen eine gute Arbeit. Wichtig wäre aber ein schneller Ausbau der Internetanbindung bei uns im Dorf.

Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Auf meinem Grundstück oder im Kloster Rühn.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mein erstes Geld habe ich mit Ferienarbeit im ehemaligen Molkerei- und Dauermilchwerk Bützow in der Milchpulverabsackung verdient. Das war im Sommer eine schweißtreibende und schwere Arbeit.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Das Geld habe ich gleich im anschließenden Campingurlaub auf dem Zeltplatz in Meschendorf an der Ostsee ausgeben.

Was würden Sie gerne können?
Ein Musikinstrument spielen können und vor allem Fremdsprachen.

Was stört Sie an anderen?
Mich stören gleichgültige und unehrliche Zeitgenossen, Leute die viel Reden, ohne etwas zu sagen, und Leute, die sich nicht gesellschaftlich engagieren.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Mit meinen Arbeitskollegen über Handwerker, die für uns tätig waren und ihre Arbeit dreimal angefangen haben, weil Sie keinen Rat von uns angenommen haben.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich bin dunkelgelb über eine Ampel gefahren, weil ich gedanklich bei den noch zu erledigenden Vorbereitungen für das letzte Konzert war.

Wer ist Ihr persönlicher Held?
Ich denke da an meine Mutter, die immer für uns und ihre Enkel da ist und die Familie
zusammenhält. Aber auch an meine Frau, die mir den Rücken freihält für die zeitaufwendige Tätigkeit im Kloster und mich dabei unterstützt.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich lese gerne Krimis, im Moment ein Buch von Andreas Gruber: „Todesengel“.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich versuche, regelmäßig das Nordmagazin zu sehen und Sendungen über fremde Länder, Kulturen und Reisereportagen.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Ich habe mich noch nie für Fußball interessiert und beim Karneval trifft man mich nur als Helfer des Kulturvereins Rühn.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Ich würde gerne mal Wolfgang Schäuble treffen, um mit ihm über die fragwürdige Förderpolitik von historischen Gebäuden zu diskutieren.

Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen in der Regel auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Ich koche selten, da meine Frau das sehr gut macht und viel schneller dabei ist. Ich stelle mich nur an den Herd, wenn wir Gäste haben und koche dann meistens Marokkanisch.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Ich fand als Jugendlicher die Musik von Torfrock ganz lustig und wenn ich die heute mal höre, verbinde ich das mit einer schönen Zeit beim Kanuclub Bützow.


An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ich habe gerade von meiner Frau einen Gutschein für ein „Dinner in the Dark“ bekommen, den wir auch kurzfristig umsetzten wollen.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich würde gerne mit einem Schlauchboot oder Kajak durch den Grand Canyon paddeln.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Wenn es meine Gesundheit zulässt, in der warmen Jahreszeit sich dem Garten und Kloster widmen und in den Wintermonaten mit dem Wohnmobil in wärmere Regionen entfliehen.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Susann Dombrowski, weil sie sich um den Chor in Bernitt kümmert.

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