Schwaan : Die Feuerwehr muss umziehen

Um die Arbeit der Feuerwehren des Amtes Schwaan zu gewährleisten, wird ein Brandschutzbedarfsplan erstellt. Ein Gutachter hat einen neuen Standort für die Feuerwehr in Schwaan gefordert, wie Maik Baun (Foto) berichtete.
Um die Arbeit der Feuerwehren des Amtes Schwaan zu gewährleisten, wird ein Brandschutzbedarfsplan erstellt. Ein Gutachter hat einen neuen Standort für die Feuerwehr in Schwaan gefordert, wie Maik Baun (Foto) berichtete.

Die Arbeit am Brandschutzbedarfsplan macht klar: Wegen schlechter Eintreffzeiten bei einem Alarm muss etwas geschehen.

svz.de von
07. März 2018, 21:00 Uhr

Ein Gutachter hat der Stadt Schwaan geraten, einen neuen Standort für das Feuerwehrhaus zu suchen. Es ist zu klein, und die Blauröcke sind im Stadtgebiet in südlicher und östlicher Richtung nicht schnell genug am Einsatzort. Das betreffe „einen erheblichen Teil des besiedelten Stadtgebiets“.

Der Wehrführer Maik Baun, der zugleich Sachbearbeiter im Brand- und Katastrophenschutz bei der Stadt Schwaan ist, hatte dem Ausschuss für Ordnung, und Recht, Umwelt und Natur der Stadt Schwaan über den Stand der Brandschutzbedarfsplanung berichtet.

Der Wehrführer teilte mit, dass für den Brandschutzbedarfsplan, den die Stadt Schwaan derzeit überarbeitet, die Stellungnahmen des Landkreises Rostock, nun vorlägen. Den aktuellen Standort der Freiwilligen Feuerwehr Schwaan an der Rostocker Straße habe der Landkreis als „nicht bedarfsgerecht“ bewertet. Der Gutachter habe festgestellt, dass das Feuerwehrhaus „an eine Position verlegt werden sollte, die verkehrstechnisch günstiger gelegen ist“, heißt es in der Niederschrift der Auschuss-Sitzung.

Maik Baun wies die Politiker darauf hin, dass jede Gemeinde des Amtes selbst entscheiden müsse, wie und in welchem Zeitrahmen die Mängel behoben werden. Dazu sei ein Beschluss der jeweiligen Gemeinde- oder Stadtvertretung notwendig.

Maik Baun sagte, an das etwa 30 Jahre alte Feuerwehrhaus sei mehrfach angebaut worden. Der dritte Bauabschnitt sei nie realisiert worden. Das Haus sei zu klein für die Ausrüstung. Es gebe aber eine Sondergenehmigung der Unfallversicherung bis Ende 2018, und eine Verlängerung könne neu beantragt werden. Hauptproblem sei der Parkplatz für die Kameraden. Diese müssten dann über den Zuweg zum Gerätehaus kommen, wenn der Weg vorrangig für die ausrückenden Fahrzeuge frei sein müsse. Als nächste Schritte in Sachen Bedarfsplan stehe jetzt die Genehmigung des Landkreises an. Danach, so Maik Baun, würden Mitarbeiter des Landkreises und des Planungsbüros den Schwaaner Politikern die Ergebnisse vorstellen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen