Bützow/Schwaan : Die ersten Geschenke sind ausgepackt

Der Andrang war groß, als gestern Nachmittag auf dem Bützower Weihnachtsmarkt Geschenke für Kinder verteilt wurden.
1 von 5
Der Andrang war groß, als gestern Nachmittag auf dem Bützower Weihnachtsmarkt Geschenke für Kinder verteilt wurden.

Freiwillige spendeten über 100 Päckchen für Adventsmarkt in Bützow / Musikalische Vielfalt in Schwaan / Wettbewerb um leckerste Pfeffernüsse in Tarnow

von
04. Dezember 2017, 12:00 Uhr

Das erste Adventswochenende hielt in der Region zahlreiche Angebote bereit. Vielerorts lag der besondere Duft von Weihnachtsbäckerei in der Luft und auch musikalisch wurde die Adventszeit eingeläutet.

Bützow

Auch wenn er nicht liegen blieb. Pünktlich zum ersten Advent schickte Frau Holle gestern Vormittag in Bützow Schnee auf die Erde. Später wurde daraus leider Regen und insgesamt zeigte sich das Wetter an diesem ersten Advent alles andere als vorweihnachtlich.

Dennoch stieg am Nachmittag noch einmal die Spannung beim großen Geschenkeverteilen. Mehr als 100 kleine und größere Weihnachtspäckchen hatte der Förderverein der Miniaturstadt wieder einwerben können. Vereinschefin Birgit Czarschka dankte allen Spendern, einige kamen sogar erst gestern kurz vor der „Bescherung“, um ihre Gaben abzugeben. Und die zauberten ein Leuchten in die Augen der Mädchen und Jungen. Verteilt wurde die Geschenke natürlich vom Weihnachtsmann. Und der erzählte dem SVZ-Reporter, dass er fast 20 Jahre lang als Knecht Ruprecht im Güstrower Umweltpark unter Wasser in Aktion war. Nun also sein erster Auftritt auf dem Trockenen in Bützow.

Der Name des umtriebigen Mannes: Stephan Broszies, der den Förderverein der Miniaturstadt gerne unterstützte. Der Verein zog auch in diesem Jahr die Fäden beim dreitägigen Adventsmarkt auf dem Marktplatz. Und auch wenn das Wetter nicht recht mitspielen wollte, so zog es viele zum adventlichen Treiben vor das Bützower Rathaus. „Wir haben wieder viel Zuspruch bekommen“, sagt Birgit Czarschka, die einmal mehr betonte, dass das meiste im Ehrenamt passiere. Und mancher dieser Ehrenamtler, der sich hier engagiert, lebe von Hartz IV. Dennoch oder gerade deshalb helfen diese Menschen hier gerne, weil es schön sei, Anerkennung zu erfahren, so Birgit Czarschka.

Schwaan

Wenn „Lustige Nachtigallen“ Weihnachtsmützen tragen, dann ist Adventsmarkt. Das jedenfalls gilt für Schwaan. Am Sonnabend war es wieder so weit. Die Mitglieder des Gewerbestammtisches um Elke Prehn hatten wieder keine Mühen gescheut, um ein abwechslungsreiches Programm rund um die St.-Pauls-Kirche zu bieten. Und diese Mühe zahlte sich aus. Von Anfang an stürzten sich viele Besucher in das Gewimmel und ließen sich auch zum Mitmachen animieren. Ein Spaß zum Beispiel der Auftritt des Chores „Die lustigen Nachtigallen“ vor der Kirche, der dann auch das Publikum mit einbezog. Besinnlicher ging es gleich anschließend in der Kirche beim dortigen Konzert des Schulchores zu. Und auch dort sah der Beobachter viele Zuhörer, die bei den weihnachtlichen Liedern mit einstimmten. Nicht nur der Chor hatte seinen zweiten Auftritt an diesem ersten Adventswochenende (siehe Beitrag auf Seite 9), sondern auch Schüler der 9. und 10. Klassen der Bunke-Schule. Sie hatten gebastelt und gebacken, boten nun ihre Waren feil. Die einen möchten damit eine Italienfahrt finanzieren, und die Zehner ihre Abschlussfeier.

Tarnow

Ein kleines Jubiläum wurde in ehemaligen Verwaltungsgebäude in Tarnow gefeiert. Die Kirchengemeinde hatte zum Adventsmarkt eingeladen, unterstützt von der Ortsgruppe der Volkssolidarität. Es war das zehnte Mal, verriet Thaila Pahl-Priegnitz von den Organisatorinnen. Und Tradition hat dabei auch der Wettbewerb um den leckersten selbstgebackenen Lieblingskeks. Vier verschiedene Sorten standen zur Wahl. Bei der Premiere vor zehn Jahren waren es noch 13, erinnert sich Thaila Pahl-Priegnitz. Dennoch war es auch in diesem Jahr spannend. Die Jury bestand ausschließlich aus Männern. Thomas Hinkelthein, Heinrich Mauck und Wolfgang Hanika machten es sich nicht einfach, waren sich am Ende jedoch einig: Die Kekse, die am besten nach Pfeffernüsse schmeckten, waren die von Ingrid Vick.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen