Bützow: von Kraut und Rohrkolben befreit : Die Badestelle in Schuss gebracht

Die Egge wird aufs Wasser hinaus gerudert.
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Die Egge wird aufs Wasser hinaus gerudert.

14 Mitglieder des Vereins machten sich Sonnabendvormittag wieder einmal gemeinsam ans Werk. Während die Hälfte von ihnen am Seeufer einen neuen Angelsteg baute, war die andere Hälfte an der Badestelle fleißig.

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21. Juli 2013, 06:04 Uhr

Kurzen Trechow | Nur mit der Angelrute am See sitzen und es sich gut gehen lassen, das ist nicht das Ding der Mitglieder des Angelvereins Kurzen Trechow e. V. Sie fühlen sich auch für den Zustand ihrer Gewässer und ihrer Uferbereiche zuständig, weshalb Arbeitseinsätze für die Kurzen Trechower Petrijünger eine Selbstverständlichkeit sind. Ebenso kümmern sie sich darum, dass die Badestelle in Kurzen Trechow ohne Probleme genutzt werden kann.

14 Mitglieder des Vereins machten sich Sonnabendvormittag wieder einmal gemeinsam ans Werk. Während die Hälfte von ihnen am Seeufer einen neuen Angelsteg baute, war die andere Hälfte an der Badestelle fleißig.

So machte sich ein Teil der Angler daran, seitlich der Badestelle die Rohrkolben zu beseitigen, die die Badestelle immer mehr einengen. "Die Rohrkolben vermehren sich extrem und gehören hier nicht her, sondern an einen Dorfteich", sagt Vera Eichstädt vom Vorstand des Vereins. "An einen See gehört Schilf", betont sie. Besonderen Einfallsreichtum und besondere Anstrengungen verlangten den Anglern die vielen Teichrosen an der Badestelle ab. "Auch die sind hier fehl am Platze, an einen See gehören Seerosen", sagt Vera Eichstädt. Durch die Teichrosen verlande an der Badestelle alles, weil im Wasser kaum noch Bewegung ist. Ganz zu schweigen davon, dass das viele Teichrosenkraut kaum das Baden gestattet. Als Gegenmaßnahme ließen sich die Angler etwas einfallen: Sie ruderten mit einem Boot eine alte Egge auf den See hinaus, die an ein Seil gebunden war. Im Wasser wurde die Egge dann per Seil durch einen Traktor über den Seeboden ans Ufer gezogen und hakte dabei Kraut und Muscheln an Land. Das Kraut wurde von den Anglern abtransportiert, die großen Teichmuscheln wurden eingesammelt und an anderer Stelle, wo sie nicht stören, wieder ins Wasser gesetzt. "Teichmuscheln sind nützlich, sie filtern das Wasser. Aber die kleinen Muscheln darauf sind scharfkantig und deshalb beim Baden natürlich unerwünscht", sagt Horst Wolke. Nachdem sie den ganzen Vormittag über gearbeitet hatten, ließen es sich die Angler abends bei einem kleinen Fest am See gut ergehen.

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