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Bützower Zeitung

23. November 2017 | 00:46 Uhr

Bützow : Details für den neuen Rosengarten

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Ingenieure stellen die Ausführungsplanungen vor

von
erstellt am 08.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Die Fläche des Rosengartens soll schon bis Ende des Jahre in neuem Glanz erstrahlen. Das ist das ambitionierte Ziel der Stadt. Auf der jüngsten Stadtvertretersitzung in dieser Woche stellten die Ingenieure Markus Fiegl und Marek Jahnke Details vor. Bereits im Mai sollen die Stadtvertreter die Vergabe der Bauleistungen beschließen. Die Gesamtkosten werden rund 620 000 Euro betragen.

Das Ingenieurbüro Fiegl und Jahnke aus Berlin hatte im vergangenen Jahr den Ideenwettbewerb zur Neugestaltung des gesamten Areals rund um das Bützower Schloss gewonnen. Daraufhin erhielt es den Auftrag, die Ausführungsplanungen voranzutreiben. Ein Teilprojekt ist der Rosengarten, der beim Tornado im Mai 2015 erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Ein überarbeitetes Projekt legten die Ingenieure im Herbst vergangenen Jahres den Stadtvertretern vor. Unter dem großen Thema „Spiel, Aktivitäten und Entspannung“ wurde das Areal des Rosengartens in verschiedene Bereiche eingeteilt. Dabei floss zum Beispiel auch eine Idee des Drittplatzierten des Wettbewerbes mit ein. Der hatte am Ufer der Warnow einen Wasserspielplatz vorgeschlagen. Doch auch die Stadtvertreter hatten ihrerseits Vorschläge.

Alle zusammen haben die beiden Ingenieure nun zu Papier gebracht und stellten sie den Stadtvertretern vor. Neben dem Wasserspielplatz gibt es zum Beispiel einen weiteren Spielplatz mit verschiedenen Angeboten, einschließlich einem Turm mit Rutsche. Der Wunsch von Stadtvertretern, die vorhandene Pkw-Stellfläche zu erweitern, sei nicht möglich, so Fiegl. Ebenfalls verabschiedet haben sich die Planer von der Idee, den Uferbereich beim Wasserspielplatz grundlegend umzugestalten. Der Aufwand sei zu hoch und auch kostenintensiv. Dafür sei aber ein Wasserwanderrastplatz geplant – eine Steganlage, an der Kanuten anlegen und im Bereich der Warnow verweilen könnten. Vorgesehen sind ebenfalls Rundwege, Sitzgelegenheiten und viel Grün.

Was zunächst nicht geplant war: Dass die Stadtvertreter auf der Sitzung noch einmal ausführlich über die Pläne diskutieren. Doch es gab etliche Nachfragen und auch Forderungen. Frank Schröder (CDU) zum Beispiel war nicht mit den vorgeschlagenen Sitzbänken einverstanden. Die müssten vor allem unter dem Gesichtspunkt Vandalismus robuster sein, forderte er. Ralf-Peter Katzer (UBB) mahnte an, Fachleute mögen ein Konzept für die Bepflanzung erstellen. „Es geht nicht nur darum, es zu gestalten. Wir als Stadt müssen es schließlich später auch pflegen“, so Katzer. Einige dieser Details sollen noch einmal im Bauausschuss besprochen werden. Doch die Zeit drängt. Denn bereits in den nächsten Wochen sollen die Ausschreibungsunterlagen erstellt werden, im Mai durch die Stadtvertretung die Auftragsvergabe erfolgen. „Wir müssen in diesem Jahr die Fördermittel verbauen“, mahnte Bürgermeister Christian Grüschow (parteilos) Eile an.

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