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Bützower Zeitung

20. Juli 2017 | 22:47 Uhr

Tarnow : Der Zirkus kehrt ein

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Beim Wochenend-Camp der Kirchengemeinde Tarnow üben Kinder sich in Akrobatik, Clownerie und „Tierdressur“

Wie in einer richtigen Gauklerfamilie – so sollten sich die Kinder beim Zirkuscamp-Wochenende in Tarnow fühlen. Von Freitag bis Sonntag verwandelte sich das Pfarrhaus und der Pfarrgarten in eine bunte Zirkuswelt. Organisiert wurde das alles von der Gemeindepädagogin der Kirchengemeinde Tarnow, Erika Maurer.

„Unser Ziel ist es, dass die Kinder ihre Stärken herausfinden und daran wachsen“, sagt Erika Maurer. So soll zum Beispiel das Selbstbewusstsein eines Kindes gestärkt werden. Das sei umso wichtiger, wenn es zum Beispiel in der Schule vielleicht nicht immer so gut läuft, erklärt die Gemeindepädagogin. Im Zirkuscamp erfahren die Mädchen und Jungen Anerkennung und Lob. „Ein ganz großes Ziel ist natürlich auch, dass die Kinder hier viel Spaß haben“, so Erika Maurer.

Dafür hatte sich die Gemeindepädagogin fünf verschiedene Stationen ausgedacht. „Wir bieten Clownerie, Seilakrobatik, auf Bällen balancieren, Tanz und Tierdressur“, zählt Erika Maurer auf. Bei der Dressur konnten sich die Kinder zum Beispiel aussuchen, ob sie den Part der Tiere oder der Dompteurs übernehmen.

Bis Sonnabendmittag probierten die Kinder einmal alle Stationen aus. „Dann sollen sich die Mädchen und Jungen entscheiden, was sie gerne lernen wollen. Und bei der Station blieben sie dann und studieren nun eine kleine Vorführung für den Sonntag ein“, so die Gemeindepädagogin.

„Das macht den Kindern sehr viel Spaß“, zieht Erika Maurer am Sonnabend ein Zwischenfazit. Das zeige sich unter anderen daran, dass die Kinder in den Pausen, wo sie auch anderen Spielen wie dem Torwandschießen nachgehen können, weiter an den Stationen üben. „Das ist immer ein Zeichen, dass es ihnen gefällt“, so Erika Maurer.

Doch nicht nur das Ausprobieren und die Proben standen auf dem Programm. Die Kinder erkundeten zum Beispiel die Tarnower Kirche. Am Sonnabendvormittag eroberten sie das alte Gotteshaus und erfuhren dabei auch einiges zu den alten Gemäuern.

Und noch etwas Besonderes bot das Zirkuswochenende auf dem Pfarrhof. Geschlafen wurde im Freien, im Zirkuszelt. Natürlich nur, wer das wollte. Die anderen übernachteten im Pfarrhaus. Doch für Johanna Heinisch stand fest: Zum Zirkusleben gehöre dazu, dass im Zelt übernachtet wird. Auch wenn es dort etwas kühler war. „Ich finde es gut, dass auch Stadtkinder mal draußen sein können.“ Vor allem die Vielfalt des Spieleangebotes beeindruckte sie.

„So viel mit den Kindern machen zu können, wäre ohne die großer Unterstützung aus der Kirchengemeinde gar nicht möglich“, sagt Erika Maurer. Neben Kerstin Mauck und Marion Hanika halfen als Jugendbetreuer die vier ehemaligen Konfirmandinnen Hanna Prignitz, Nele Kubanik, Nina Schütter und Emily Bode mit.

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erstellt am 16.Jul.2017 | 21:00 Uhr

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